Nora Gomringer & Philipp Scholz: Peng Peng Peng – Ralph Grüneberger: Bienen über Brooklyn – Lyrikheft 20: Ralph Grüneberger / Bettina Haller

Empfehlung des Monats März 2017

Empfehlung des Monats März 2017

  • Veröffentlicht: 01.03.2017 · Zuletzt aktualisiert: 04.03.2017

Empfehlung des Monats · März 2017

Nora Gomringer & Philipp Scholz, Peng Peng Peng

Von der bereits in 2. Auflage erschienenen CD geht etwas Magisches aus, eine unsichtbare Kraft möchte dazu animieren, hinter jedes Peng! im dadaistisch anmutenden Titel ein Ausrufungszeichen zu setzen und das Werk als Aufforderung zum Abweichen von gewohnten Hörpfaden zu verstehen.
Obwohl nicht als AudioBook für Kinder daherkommend (und bei Volant & Quist auch nicht in einem Kinderbuchverlag erschienen), fühlen sich auf jeden Fall auch jüngere und im Kopf ganz jung gebliebene Menschen direkt und unmittelbar angesprochen, wenn gleich das erste Stück „Wie soll ich das beschreiben“ mit der echte Gesangsqualitäten aufweisenden Stimme der rezitierenden Künstlerin unter Begleitung psychedelisch-jazziger Trommelklänge effektvoll von der Wirkung des Wortklangs spricht und dabei mit den Beispielen von „Igel“ und „Boot“ und der direkten Ansprache des Hörers mit „Du Kind, du Mädchen, du Junge“ dieses unmittelbar demonstriert wird und eine Interaktion mit dem Rezipienten entsteht. Dabei wird geschriiiiien, gejault, gehechelt, dass es anschaulicher gar nicht ginge.
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„Literaturverschwisterung“: „Hallzig / Leipzle“ – oda

oda - Umschlag, unter Verwendung eines Gemäldes von Frank Hauptvogel

oda - Umschlag, unter Verwendung eines
Gemäldes von Frank Hauptvogel

  • Veröffentlicht: 01.02.2017 · Zuletzt aktualisiert: 04.02.2017

Empfehlung des Monats · Februar 2017

oda – „Ort der Augen“, die „Blätter für Literatur aus Sachsen-Anhalt“, erscheint seit mehr als 20 Jahren viermal jährlich und wird vom Friedrich-Bödecker-Kreis in Sachsen-Anhalt herausgegeben. Es handelt sich um eine der wenigen Literaturzeitschriften, die dank einer festen Leserschaft einen vergleichsweise langen Zeitraum überdauert haben. Neben dem regionalen hat die Zeitschrift mittlerweile auch einen internationalen Anspruch.
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Pappalappa Mirzapan / Tanze mit Raketenschuhen

Pappalappa Mirzapan

Pappalappa Mirzapan

  • Veröffentlicht: 01.01.2017 · Zuletzt aktualisiert: 29.12.2016

Lyrik-Empfehlung des Monats · Januar 2017

  • Pappalappa Mirzapan: Gedichte für besondere Kinder von 4-99
  • Alex Dreppec, Tanze mit Raketenschuhen – Dance with Rocket Shoes: Wissenschaftsgedichte – Science Slam Poetry


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Und dann ist das Kaninchen gestorben / Der Sound von OWL

Und dann ist das Kaninchen gestorben

Und dann ist das Kaninchen gestorben

  • Veröffentlicht: 02.12.2016 · Zuletzt aktualisiert: 02.12.2016

Lyrik-Empfehlung des Monats · Dezember 2016

Und dann ist das Kaninchen gestorben

Kurzweilige und tiefsinnige Geschichten und Gedichte von Harzer Autoren

Dass eine bestimmte Region Deutschlands sich autorenmäßig zusammentut, um eine Anthologie mit Gedichten und Geschichten zu erstellen, passt gut in die Thematik von Heimat und Herkunft, die gerade in diesem Jahr wohl deshalb so stark in den Vordergrund trat, weil viele Menschen aus anderen Ländern und Kontinenten zu uns kamen. Das gab Anlass, über die eigenen Wurzeln und natürlich die von anderen nachzudenken, auch darüber, was eigentlich in uns ein Gefühl von Heimat auslöst und was Weitgereiste (das überstrapazierte Wort Flüchtling mag man nicht mehr gern nutzen) nun vermissen.

In dem Band von Harzer Autoren, der ausgewiesenermaßen als Buch für Harzer und Harzliebhaber gedacht ist, geht es, dem Klappentext nach zu urteilen, zunächst weniger um regionale Besonderheiten als um verrückte, lustige, tiefsinnige als auch melancholisch bis düstere Begebenheiten im alltäglichen Leben, es geht um Umbrüche und Veränderungen. Dennoch lässt bereits das der Anthologie vorangestellte Gedicht „Harzheimat“ der Herausgeberin Renate Maria Riehemann erahnen: Die Herkunft, die Umgebung, in der man aufgewachsen ist, begleitet einen, egal, wohin man geht.
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Therapeutische Gebrauchslyrik für vermeintlich Verlorene

Im Garten war Nacht. Vierzig Schutzgedichte und ein gutes Wort für den armen Paul

Im Garten war Nacht. Vierzig Schutzgedichte
und ein gutes Wort für den armen Paul

  • Veröffentlicht: 01.11.2016 · Zuletzt aktualisiert: 31.10.2016

Bernhard Winter: Im Garten war Nacht. Vierzig Schutzgedichte und ein gutes Wort für den armen Paul. Mit einem Geleitwort von Anselm Grün.

Lyrik-Empfehlung des Monats · November 2016

Im „Garten war Nacht“ ist der dritte Gedichtband von Bernhard Winter im Verlag Sankt Michaelsbund seit 2011. Nach „warum der fuchs der apfelbaum?“ in 2011 und „Trau nur dem Löwen“ (2013) legt der Psychotherapeut, Lyriker und ehemalige Bürgermeister, der 2015 im Auftrag von Joachim Gauck das Bundesverdienstkreuz für sein Wirken auf kulturellem Gebiet verliehen bekam (siehe Dialogreihe „Schwabener Sonntagsbegegnungen“ mit prominenten Gesprächspartnern aus Politik, Wirtschaft, Kirche, Wissenschaft und Kultur)  einen Band mit 40 Schutzgedichten vor, die sich als Anregung für Ärzte, Psychotherapeuten, Seelsorger, Lehrer und für alle, die in Heil- und Erziehungsberufen tätig sind, verstehen.
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Anton G. Leitner: „Schnablgwax“ und „Pausenpoesie“

Anton G. Leitner: Schnablgwax

Anton G. Leitner: Schnablgwax

  • Veröffentlicht: 01.10.2016 · Zuletzt aktualisiert: 30.09.2016

Anton G. Leitner (Hrsg.): Pausenpoesie. Gedichte zum Neustarten
Anton G. Leitner: Schnablgwax.  Bairisches Verskabarett
Lyrik-Empfehlung des Monats · Oktober 2016
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Wenn der Sommer ins Land zieht – Die Saison ist eröffnet

Ralph Grüneberger: Die Saison ist eröffnet

Ralph Grüneberger: Die Saison ist eröffnet

  • Veröffentlicht: 01.09.2016 · Zuletzt aktualisiert: 17.09.2016

Ralph Grüneberger: Die Saison ist eröffnet
Lyrik-Empfehlung des Monats · September 2016

Ein neues Buch von Ralph Grüneberger ist da. Der Titel macht neugierig. Welche Saison ist hier gemeint? Freibad? Fußball? Theater? Festivals? Einfach Gedichte? Oder die Saison der Erinnerungen, des Zurückschauens, des Bilanzziehens?
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Lyrische Spiegelungen Shakespeares

Wie er uns gefällt (Cover)

Wie er uns gefällt.
Gedichte an und auf William Shakespeare

  • Veröffentlicht: 01.08.2016 · Zuletzt aktualisiert: 28.07.2016

Tobias Döring (Hg.): Wie er uns gefällt. Gedichte an und auf William Shakespeare
Lyrik-Empfehlung des Monats · August 2016

Der an der Münchener Ludwig-Maximilians-Universität lehrende Anglist Tobias Döring, der zeitweise auch Vorsitzender der Deutschen Shakespeare-Gesellschaft war, hat eine Jubiläumsanthologie mit Gedichten ediert, die auf Shakespeares Person, Werke und Rezeptionsgeschichte Bezug nehmen. Der Band gedenkt Shakespeares 450. Geburtstags (23.4.2014), seines 400. Todestags (23.4.2016), des 150. Jahrestags des Bestehens der Deutschen Shakespeare-Gesellschaft (23.4.2014) sowie des 70. Verlagsgeburtstags des Manesse Verlags (2014).
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„Warum Bier brauen, wenn man Whiskey machen kann“*

Les Murray „Aus einem See von Strophen"

Les Murray „Aus einem See von Strophen"

  • Veröffentlicht: 01.07.2016 · Zuletzt aktualisiert: 18.07.2016

Les Murrays Gedichtsammlung „Aus einem See von Strophen“
Lyrik-Empfehlung des Monats · Juli 2016

Wir erlebten den australischen Dichter Les Murray im Juni 2014 bei einer Freiluftlesung in Leipzig. Es war ein heißer Sommerabend, und Murray trat in Wollpullover und Jogginghosen auf die Lesebühne und verstand, das Publikum mit seinem australischen Englisch, seinem slang-haften und eher kargen Vortrag zu beeindrucken.
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Ein Leuchtfisch im Trüben – Ein Satz mit Rot

Michael Starcke: das meer ist ein alter bekannter, der warten kann - Rolf Birkholz: Ein Satz mit Rot

Michael Starcke: das meer ist ein alter bekannter, der warten kann
Rolf Birkholz: Ein Satz mit Rot

  • Veröffentlicht: 01.06.2016 · Zuletzt aktualisiert: 01.06.2016

Ein Leuchtfisch im Trüben –  Michael Starcke: das meer ist ein alter bekannter, der warten kann
Rolf Birkholz: Ein Satz mit Rot
Lyrik-Doppel-Empfehlung des Monats · Juni 2016

Ein Leuchtfisch im Trüben –  Michael Starcke: das meer ist ein alter bekannter, der warten kann

Nun konnte das Meer nicht mehr warten. Michael Starcke (19.12.1949 – 19.02.2016) hat nur wenige Tage, bevor er eintauchte „in himmel und wasser / zum wunderbaren versteck“ (am rand der zeit), seinen neuen Lyrikband im elif verlag vorgelegt. Das Cover ist düster, der einzig farbige, rote Fisch leuchtet nur noch schwach zwischen all den trüben, dunklen.
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