#poesie –> überall und in allem

#poesie, hrsg. Nora Gomringer und Martin Beyer, Volant & Quist, 2018

Empfehlung des Monats · Juni 2018
von Franziska Röchter

#poesie –> Eine Anthologie von Nora Gomringer und Martin Beyer

Hashtags sind modern. Sie wirken jung, jugendlich, „fresh“, und womöglich kaum ein „social-media“-begeisterter kommunikationsaffiner Internetuser unter 30 würde sich veranlasst sehen, überhaupt die konkrete Frage nach der Bedeutung dieses Zeichens zu stellen …

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Rolf Birkholz: Edle Buchdruckkunst mit spirituellem Anspruch / Lutz Rathenow: Kindergedichte für alle

Rolf Birkholz und Lutz Rathenow: zwei unterschiedliche Lyriker

  • Veröffentlicht: 01.05.2018 · Zuletzt aktualisiert: 02.05.2018

Empfehlung des Monats · Mai 2018
von Franziska Röchter

In unseren heutigen Empfehlungen des Monats treffen zwei sehr unterschiedliche Autoren aus zwei unterschiedlichen Regionen Deutschlands, nämlich Rolf Birkholz und Lutz Rathenow, aufeinander, deren Bücher letztendlich das Gleiche wollen: Das Leserinteresse für unterschiedliche Ausdrucksmöglichkeiten der Kunst wecken.

Auf den Berg der Läuterung mit Maß: Ein leicht gekreuztes Nicken

Ein leicht gekreuztes Nicken, San Marco Handpresse

Seit 22 Jahren entstehen in Peter Marggrafs San Marco Handpresse außergewöhnliche Druckerzeugnisse von höchster Qualität und großem künstlerischem Anspruch. Möchte man sich auf einen Band, auf einen „handgedruckten“ Dichter, konzentrieren, ist es zunächst schwer möglich, sich ausschließlich auf die Texte zu fokussieren, …
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Über Ulrich Becks Lyrikband komm & geh zeiten: Cowboy oder Ritter auf modernen Kriegsschauplätzen

Ulrich Beck, komm & geh zeiten, edition DAS GEDICHT, 2018

Empfehlung des Monats · April 2018
von Franziska Röchter

Wenn ein Lyriker die „Härte der modernen Arbeitswelt mit ihren Athleten des Managements“ (Waschzettelbeschreibung) thematisiert und selbst ein nicht geringer Teil genau dieser bedichteten Arbeitswelt ist, also in zwei vielleicht nur auf den allerersten Blick extrem gegensätzlichen Parallelwelten zuhause ist, dann wird man neugierig und fragt sich, wie er das macht. Wenn man aus Ostwestfalen kommt und gleich im ersten Gedicht auf der Innenseite des Schutzumschlages dieses qualitativ hochwertigen Hardcoverbandes mit Lesebändchen Bielefelds Existenz mit der Unsichtbarkeit von Briefkasten- oder Scheinfirmen  verglichen wird,  dann muss man sich Ulrich Becks Gedichte einfach einmal genauer anschauen …

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„bis zu den engeln unter der erde“ & Die Leichtigkeit der Fülle : neue Lyrik von Blankenburg bis Gütersloh

neue lyrik bei chili

  • Veröffentlicht: 01.03.2018 · Zuletzt aktualisiert: 01.03.2018

Empfehlung des Monats · März 2018
von Michel Ackermann

Thomas Rackwitzs zupackender lyrikband “IM TRAUM DER DICH NICHT SCHLAFEN LÄSST“ und Jürgen Zimmermanns „SAISONLYRIK

es geht ein mediales lächeln um, im zeitalter digitaler glücklichkeit. möglichst selfie-made, sozusagen eine art ego-digitales wasserstoffbömbchen, um die sozial-psychologisch obligatorische aufmerksamkeitsquote optimierter erreichen zu können. selbst die traurig-glücklosen hat die omni-glückliche gesellschaft im zweifelsfall fröhlich zu inkludieren.  denn auch egalität ist ein understatement in der ungleichen gesellschaft. solch epidemisches understatement hat längst auch alle genres der kunst ergriffen. mindestens die jedenfalls, welche abseits unbeliebter negativer dialektik darum bemüht ist, in der tonalität und totalität der lächelnden gesellschaft ihren “auch-ein-bisschen-fröhlichen-ego-platz“ zu finden.


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Von fliegenden Hunden und schuhlosen Vögeln: Gabriele Kromers Fantasiewelten

Manche Hunde fliegen - Gedichte und Bilder von Gabriele Kromer

  • Veröffentlicht: 01.02.2018 · Zuletzt aktualisiert: 01.02.2018

Empfehlung des Monats · Februar 2018
von Franziska Röchter

 

Ein bisschen gaga, ein bisschen dada, ein bisschen crazy – und sehr viel Esprit!

Von manchen schönen Dingen erfährt man erst, wenn man mit der Nase drauf gestoßen wird. So auch von diesem hochwertig aufgemachten und durchgängig mit Bildern versehenen Lyrikband von Gabriele Kromer aus 2017, der durch sehr charmante, in sehr verschiedenen Mischtechniken angefertigte Kunstgrafiken besticht, von denen viele etwas mit einem Hund zu tun haben – aber nicht alle.
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Ein Leben: Aufgewachsen an der Memel, Schüler in Königsberg, Soldat und Gefangener am Don, Dichter in Deutschland

Johannes Bobrowski, Gesammelte Gedichte

  • Veröffentlicht: 01.01.2018 · Zuletzt aktualisiert: 31.12.2017

Empfehlung des Monats · Januar 2018
von Ralph Grüneberger

In der noch vom Ober-Ausleser Marcel Reich-Ranicki herausgegebenen Sammlung „Hundert Gedichte des Jahrhunderts“, die zehn Jahre nach dem Ende der deutschen Teilung lediglich drei Gedichte zweier in der DDR verbliebener Lyriker zur Jahrhundertausbeute zählt, ist immerhin ein Gedicht von Johannes Bobrowski zu lesen. Ein Werturteil des Literaturgrantlers und eine Anregung gleichermaßen.
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Heute mal 8 – mit Symbolkraft

Heute mal 8 – mit Symbolkraft

Empfehlung des Monats · Dezember 2017
von Franziska Röchter

Es ist Jahresende und die Zeit wird knapp. Zu knapp, um all den
Menschen da draußen für die Zeit des Schenkens und für das Fest
der Liebe nur ein einziges Buch zu empfehlen. Deshalb finden Sie
heute an dieser Stelle keine ausführliche Besprechung oder
detaillierte Begründung für eine Lese- oder Kaufempfehlung,
sondern einigegenau genommen 8 sehr unterschiedliche
Titel, die aus verschiedenen Gründen Neugier wecken und zum
Lesen oder Schenken verführen können …

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Das Leipziger Liederbuch in Neufassung: Zeitzeugnis subversiver Literaturgeschichte

  • Veröffentlicht: 01.11.2017 · Zuletzt aktualisiert: 05.11.2017

Empfehlung des Monats · November 2017

Franziska Röchter

von Franziska Röchter

 

 

 

 

„Das Leipziger Liederbuch, auf dessen vielfache Aufführung wir aus sind, ist kein getöntes Leipzig-Bild. Als Stadtführer wird es nicht zu gebrauchen sein …“, so schrieben die Text- und Ton-Autoren des Liederbuches, Ralph Grüneberger und Walter Thomas Heyn, bei der Ankündigung der Erstfassung 1987 und verwiesen auf ein „Leipzig am Rand“ und „dicke Luft“, die Gegenstand der Texte, ab 1985 entstanden, seien. Seinerzeit fiel der fromme Wunsch der beiden Autoren noch der Zensur zum Opfer, eineinhalb nicht-öffentliche Aufführungen (ja, eines war nur eine Teilaufführung) vor ausgewählten geladenen Gästen, eine im Gewandhaus zu Leipzig, die gestutzte Version in der Alten Handelsbörse, zeugen von nur einigen Konsequenzen, die Produzenten kritischer oder vermeintlich kritischer Texte damals in Kauf nehmen mussten.
Nun wird genau 30 Jahre später unter anderen Vorzeichen eine Wiederbelebung des Leipziger Liederbuches in einer Neufassung mit zusätzlichen aktuellen, zeitbezogenen Texten gewagt.
Grund genug, einen Blick in dieses Zeugnis Leipziger Zeit- und Literaturgeschichte zu werfen …

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Esther Ackermann: Die Hand hinein – ortelyrik

Esther Ackermann, Die Hand hinein, ortelyrik, 2016

  • Veröffentlicht: 30.09.2017 · Zuletzt aktualisiert: 01.10.2017

Empfehlung des Monats · Oktober 2017
von Franziska Röchter

Franziska Röchter

 

 

 

 

 

Wahrheitssuche & Wahrhaftigkeit mittels Lyrik
Esther Ackermanns Debüt im orte Verlag

Der Name Bocca della Verità wurde erstmals 1485 urkundlich erwähnt. Es handelt sich bei diesem „Mund der Wahrheit“ um ein scheibenförmiges Relief, das an der linken Schmalseite in der Säulenvorhalle der römischen Kirche Santa Maria in Cosmedin angebracht ist. Verschiedene Abbildungen dieses Reliefs wirken auf mich, um ehrlich zu sein, etwas gruselig.


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Jutta Pillat: die aus der kälte kommen. portraitgedichte

Jutta Pillat, die aus der kälte kommen. portraitgedichte

Empfehlung des Monats · September 2017
von Urte Skaliks

 

 

 

Von Dr. Jutta Pillat aus Leipzig, deren kunstreiche Sprachspielerein u.a. in „Nonsens oder was?“ und „Süßholz raspeln“ ihre Liebhaber gefunden haben und die auch lockere Schreib-Workshops anbietet, ist kürzlich ein überraschendes Gedichtbändchen mit ganz anderer Thematik erschienen.
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Förderer und Partner

Förderer


Kulturamt
der Stadt Leipzig

Kuratorium Haus des Buches e.V.

Partner

Bührnheims
Literatursalon
Die Gesellschaft für
zeitgenössische Lyrik e.V.
ist seit 1995 Mitglied in der
1986 gegründeten
Arbeitsgemeinschaft
literarischer
Gesellschaften und
Gedenkstätten e.V.