Poesiealbum neu „O Freude. Leipzig im Gedicht. Lyrik & Prosaminiaturen“

  • Veröffentlicht: 16.03.2015 · Zuletzt aktualisiert: 10.04.2016
Poesiealbum neu - O Freude. Leipzig im Gedicht. Lyrik & Prosaminiaturen

Poesiealbum neu - O Freude.
Leipzig im Gedicht. Lyrik & Prosaminiaturen

Ausgabe 1/2015

Doppelheft 120 S. / Preis 6,00 EUR
Doppelheft mit CD „HörBildStadt – Sounds of Leipzig“ / Preis 9,95 EUR (limitierte Auflage)
jeweils zzgl. 2 Euro Versand

HörBildStadt – Sounds of Leipzig

01 Intermezzo Michael „Massa“ Großwig / 02 Geläut der Nikolaikirche / 03 Intermezzo Michael „Massa“ Großwig / 04 aus Goethes „Faust“ / 05 Intermezzo Michael „Massa“ Großwig / 06 Chor der Völkerschlachtdenkmals / 07 Intermezzo Michael „Massa“ Großwig / 08 Schiller („Ode an die Freude“) / 09 Intermezzo Michael „Massa“ Großwig

Sie hören die ersten 9 von insgesamt 58 Tracks – wollen Sie mehr hören?
Dann bestellen Sie die limitierte Extraausgabe von „O Freude. Leipzig im Gedicht“ zum Gesamtpreis von 9,95 € zzgl. 2 € Versand.


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Gedicht des Monats Oktober

  • Veröffentlicht: 01.10.2019 · Zuletzt aktualisiert: 30.09.2019

Andreas Reimann (*1946)
HYMNE ZU EINER LEIPZIGER
WAGNER-EHRUNG

Wo der bärlauch wächst, der zähe,
droben auf dem trümmerberg,
preisen wir in höchster höhe
wagner, das gesamtkunstwerk.

ja, wir loben’s, das versteht sich,
so wie er es selber tat.
Doch der grüne hügel bläht sich
gänzlich kahl in seiner stadt.

Noch steht nackt der grüne hügel,
streifte auch vor zeiten schon
der versöhnung milder flügel
diese stadt und ihren sohn.

Denn der wagner zog die lehre
aus dem mangelnden applaus,
strich das revolutionäre
seiner jugend einfach aus.

Kunst braucht gunst und nicht nur können.
Doch auch der, der gar nichts kann,
wird umsonst um bares flennen.
Also, künstler, streng dich an!

Du mußt singen silbertönig,
bist du wie die stadt verarmt,
dass eventuell ein könig
sich auch deiner einst erbarmt.


Quelle: Poesiealbum neu: „Größe spüren. Musikgedichte“, Leipzig 2019

Gedicht des Monats September

  • Veröffentlicht: 01.09.2019 · Zuletzt aktualisiert: 23.08.2019

Marianne Rieger(*1939)
Ahnenbilder

manchmal

stelle ich einfach
ein paar Fragen

an die in meinen Zellen
als Ahnenbilder
eingerahmten Vorfahren

an alle die die einmal waren

auf diesem Tummelplatz
das kleine

Schneeglöckchen Zeit

Quelle: Poesiealbum neu „In Familie. Gedichte“, edition kunst&dichtung, Leipzig 2013 Ausgabe 2/2013

Wir gratulieren Marianne Rieger herzlich zu ihrem 80. Geburtstag.

Heimat/Heimatverlust – diese Ausgabe erscheint erst 2020

  • Veröffentlicht: 19.08.2019 · Zuletzt aktualisiert: 01.09.2019

Änderung bei der Frühjahrsausgabe 2020 der Zeitschrift „Poesiealbum neu“

Bis Anfang Juni 2019 erreichten uns Zusendungen aus 10 Ländern. Um die hohe Zahl der Einsendungen angemessen zu bearbeiten, macht sich eine Verschiebung des Erscheinungstermins notwendig. Es ist vorgesehen, die Gedichte zum Thema „Heimat/Heimatverlust“ zur Leipziger Buchmesse 2020 vorzustellen und die Präsentation mit dem Erscheinungstermin zu verbinden. Alle Autorinnen und Autoren, von denen ein Gedicht in der Zeitschrift Aufnahme findet, erhalten November/Dezember 2019 schriftlich Bescheid. Von telefonischen oder schriftlichen Rückfragen bitten wir nach wie vor abzusehen. Um diese im Einzelnen zu bearbeiten, sind wir personell nicht in der Lage.

Wir bitten dafür um Verständnis. Es ist die erste Terminverschiebung in 13 Jahren. Die Fülle an Zusendungen hat uns überwältigt. Dank an alle, die sich an unserer Ausschreibung beteiligt haben.

Der Einsendetermin für das Thema „Poesie und Narrheit“ bleibt bestehen. Das Erscheinen dieser Ausgabe verschiebt sich allerdings um ca. 6 Monate auf den Herbst 2020.

Hinweis für Abonnenten: Im Herbst d.J. erscheinen als 2. Ausgabe 2019 Gedichte zu New York, von denen einige im Zusammenhang mit unserem New-York-Abend am 27. September im Café Eigler (das im Capa-Haus ansässig ist) vorgestellt werden.

Gedicht des Monats August

  • Veröffentlicht: 01.08.2019 · Zuletzt aktualisiert: 24.07.2019

Franziska Röchter (*1959)

Hauptbahnhof

Ankommen in Leipzig
kann man auch nachts
allein als Frau
zu später Stunde
sind die Gänge verlassen
kein Kiosk mehr offen
für ne Dose Bier
grölt ne Horde Hardcore
Fans nach dem Fußball
auf der sicheren Seite

Während um Mitternacht
vorne im Eingang
wo schon Paul Potts
den Flashmob besang
orangene Männer
ein Sichtverhältnis
in Grauzonen schaffen
möcht ich am liebsten
im Kunstfrühlingsblumenbeet
n(acht) oc-turnen

ist nicht erlaubt
heißt sicher
zuhaus
                                    

Quelle: Poesiealbum neu, „Leipzig im Gedicht. Lyrik & Prosaminiaturen“,

Poesiealbum neu – O Freude. Leipzig im Gedicht. Lyrik & Prosaminiaturen, Ausgabe 1/2015 Doppelheft 120 S. / Preis 6,00 EUR Doppelheft mit CD „HörBildStadt – Sounds of Leipzig“ / Preis 9,95 EUR (limitierte Auflage) jeweils zzgl. 2 Euro Versand

Leipzig 2014          

Wir gratulieren unserem Vorstandsmitglied Franziska Röchter herzlich zum runden Geburtstag. Wer sie kennt, denkt bestimmt, die haben sich um 10 Jahre vertan.                

VERLÄNGERT BIS 31.10.19 (POSTSTEMPEL)!„Poesie und Narrheit“ – gesucht werden Gedichte und Notate

  • Veröffentlicht: 01.07.2019 · Zuletzt aktualisiert: 13.10.2019

„Poesie und Narrheit“ – gesucht werden Gedichte und Notate

„Poesiealbum neu“ 1/2020 zu Ehren von Friedrich Hölderlin

Dass ein wirkliches Gedicht nicht altert, zeigt uns Hölderlins „Hälfte des Lebens“, das zu seinen bekanntesten gehört und vor 215 Jahren das erste Mal veröffentlicht wurde. Um ihn zu ehren, dessen Geburtstag sich im nächsten Jahr zum 250. Mal jährt, widmen wir unsere „Poesiealbum neu“-Ausgabe im II. Halbjahr 2020 Friedrich Hölderlin.

Sein Wesen und Wirken wurde – wie wohl bei keinem zweiten deutschen Dichter – als „Poesie“ in Verbindung mit „Narrheit“ definiert. Beides sollte ihm im Universitätsklinikum Tübingen ausgetrieben werden. Dass das Begriffspaar „Poesie und Narrheit“ sehr wohl zusammenpasst, wollen wir fast drei Jahrhunderte später mit Analogien bekräftigen. Gewiss ist, dass Menschen, zumal Dichtern, in Zeiten der Unfreiheit der postulierte Freiheitswille als Irr-Glaube bescheinigt wurde. Nicht von ungefähr ist Hölderlins Freiheitsbegriff ein himmlischer wie auch seine Dichtung voller mythologischer Bezüge ist. Insofern freut es uns, dass die Premiere dieser Ausgabe im Spätsommer 2020 im Verbund mit dem Arbeitskreis Vergleichende Mythologien e.V., der im nächsten Jahr sein 25-jähriges Bestehen feiert, stattfinden wird.

Im Zeitraum 1. Juli bis 15. Oktober 2019 laden wir ein, sich mit bis zu drei Gedichten und/oder Notaten mit Bezügen speziell zu Friedrich Hölderlin oder allgemeiner zu den Themen Freiheit und Lebenshälfte zu beteiligen. Eine Einsendung kann also praktisch allen drei Vorgaben und beiden Genres gelten.

Auf dem Postweg können bis zu drei, möglichst bislang unveröffentlichte Texte in deutscher Sprache und in 3-facher (!) Ausführung auf je einer eigenen Seite eingereicht werden. Die Gedichte bzw. Notate sollten eine Gesamtlänge von 35 Zeilen (inklusive Titel, Verfassername, Leerzeilen) nicht überschreiten und dem Layout unserer Zeitschrift entsprechen (Zeilenlänge beachten!).

Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik e.V.

Haus des Buches
Gerichtsweg 28
04103 Leipzig

Hinzuzufügen sind eine Kurzvita plus aktueller E-Mail-Adresse, die Erklärung, dass der kostenfreie Abdruck erlaubt wird, und die Zustimmung, dass die persönlichen Daten, die allein für den Zweck der Kommunikation und Registration Verwendung finden und keinesfalls an Dritte weitergegeben werden, gespeichert und für eine Veröffentlichung (Ankündigung) auf unserer Webseite verwendet werden dürfen.

Verzichten Sie bitte auf Einsendungen per Einschreiben; wir haben nicht die Kapazität, diese vom Postamt abzuholen.

Kommt ein Gedicht oder Notat für die Veröffentlichung in Betracht, setzt sich das „Poesiealbum neu“-Team mit der Autorin/dem Autor in Verbindung. Rückfragen oder Stellungnahmen zu den Einsendungen können nicht beantwortet bzw. geleistet werden. Sobald der Drucksatz abgeschlossen ist, werden auf der Webseite der GZL die Namen der Autorinnen und Autoren veröffentlicht, deren Text in die Ausgabe zum Themenkomplex „Freiheit. Lebensherbst. Hölderlin“ Aufnahme fand. Mit ihrer/seiner Beteiligung an der Ausschreibung stimmt die Einsenderin/der Einsender diesem Verfahren ausdrücklich zu.

Jeder Autorin, jeder Autor des Heftes erhält ein Freiexemplar und nimmt mit ihrem/seinem unveröffentlichten Gedicht an der Auswahl für den „Poesiealbum neu“-Preis 2021 teil, der das beste Gedicht des Jahrgangs 2020 prämiert. Die Notate können in diesem Format leider nicht berücksichtigt werden. Aber wir finden eine andere Möglichkeit, um den/die Verfasser/in des besten Notates zur Leipziger Buchmesse 2021 auszuzeichnen.

Wer Gedichte bzw. Notate mit Bezug zu Leben und Werk Hölderlins einreicht, diesen bzw. diese bitten wir, den Bezug in Form einer ausführlichen Anmerkung zu begründen und ggf. mit einem Werkauszug und einem Quellenverweis zu belegen.

Leipzig, im Juni 2019 / Änderung des Erscheinungszeitraums: Spätsommer 2020

Größe spüren. Musikgedichte

  • Veröffentlicht: 21.05.2019 · Zuletzt aktualisiert: 23.06.2019

Ende Juni 2019 erscheint die Nr. 1/2019 unserer Zeitschrift „Poesiealbum neu“ – die zum Thema „Musik“ ausgeschrieben wurde.

Diese Ausgabe vereint auf 90 Seiten Gedichte und Liedtexte von 86 Text- und Tonautorinnen und -autoren, bekannten wie weniger bekannten. Erstmals veröffentlichen wir in unserer Zeitschrift Notenbilder einzelner Lieder und Chansons. Mehr als 450 Texte von Einsendern aus 7 Ländern lagen zu unserer Ausschreibung vor. Hier eine erste Rezension in der Leipziger Internet Zeitung vom 21.06.2019.

Gedichte bzw. Notenbilder dieser Text- und Tonautorinnen und -autoren wurden aufgenommen:

Manfred Ach

Esther Ackerman

Johanna Anderka

Ann Kathrin Ast

Michael Augustin

Otto Beatus

Heidi Bergmann

Franziska Beyer-Lallauret

Katrin Bibiella

Julia de Boor (Ps.)

Peter Bothe

Ira Karoline Bräuer

Lars-Arvid Brischke

Georg Bydlinski

Ingo Cesaro

Georg Oswald Cott

Tanja Cremer

Ulrike Diez

Katharina Düwel

Eckhard Erxleben

Patricia Falkenburg

Mateusz Gawlik

Mordechaj Gebirtig (Ps.)

Johann Wolfgang v. Goethe

Peter Gosse

Joachim Gräber

Ralph Grüneberger

Monika Hähnel

Dora Hauch (Ps.)

Sören Heim

Walter Thomas Heyn 

Gisela Hemau

Max Herrmann-Neiße (Ps.)

Raffael Hiden

Dieter Höss

Jan-Eike Hornauer

Nancy Hünger

Stefan Kabisch

Barbara Kadletz

Manfred Klenk

Charlott Ruth Kott

Gabriele Kromer

Karl Krolow

Else Lasker-Schüler

Jakob Leiner

Anton G. Leitner

Guido Luft

Wolfgang Mayer König

Olivér Meiser

Sabine Minkwitz

Peter Mitmasser

Andreas Müller

Christoph Müller

Ingrid Niegel

Klaus Nührig

Ralf Preusker

Lutz Rathenow

Rainer Rebscher

Susanne Reichard 

Andreas Reimann

Joachim Ringelnatz

Wolfgang Rinn

Wolfgang Rischer

Birgit Rivero

Franziska Röchter

Andreas-Wolfgang Rohr

Mike Rother

Friedhelm Rudolph

Silke Rudl 

Horst Samson

Maren Schönfeld

Wolfgang Schönfeld

Ulrich Schröder

Christiane Schulz

Helga Schulz Blank

Nadine Maria Schmidt

Ralph Schüller

Christiane Schwarze

Angelica Seithe

Olaf Stelmecke

Heidrun Stödtler

Gerhard A. Spiller

Dieter Treeck

Martin A. Völker

Friederike Weichselbaumer

Der Begriff Lyrik bezeichnete einst jene Verskunst, die zur „Lyra“, dem antiken Streichinstrument, interpretiert wurde. Die Texte waren also entstanden, um sie zu singen. […] Nicht zu vergessen die Wiegenlieder, die Mütter und Väter ihren Kindern vorsummen, um ihnen Geborgenheit und Wärme zu geben, auch als körperliche Erfahrung. Lyrisches führt immer tief ins Innere, in welcher Kunst auch immer.  Thomas Schinköth (aus dem Nachwort)

Fällt aus! Die Spinnerin Hanne Luhs und andere Frauenlieder und -gedichte

  • Veröffentlicht: · Zuletzt aktualisiert: 30.07.2019

03.08.2019
17:00 - 18:30

Fällt aus! Die Spinnerin Hanne Luhs und andere Frauenlieder und -gedichte

Schillerhaus,
Leipzig, Menckestraße 42

Die für Sonnabend, den 3. August, im Schillerhaus vorgesehene konzertante Lesung „Die Spinnerin Hanne Luhs. Frauenlieder und -gedichte“ muss krankheitsbedingt leider abgesagt werden und wird zu einem späteren Zeitpunkt erneut angeboten.

Ein Abend mit Liedern und Gedichten zur Rolle der Frau in der Gesellschaft. Zum Programm zählen Gedichtzyklen wie „Ich, die Spinnerin Hanne Luhs“, „Die Stanzerin“ und Vertonungen wie „Die Wirtin“, „Abendlied“, „Ach, Freundin“, „Ich will meine Arbeit machen“.

Bei dem Gedichtzyklus „Die Spinnerin Hanne Luhs“, als Angelpunkt des Programms, handelt es sich um die fiktive Biographie einer ehemaligen Spinnerin in der Leipziger Textilindustrie.

Konzertante Lesung mit Ralph Grüneberger, Anna Fey (Gesang), Walter Thomas Heyn (musikalische Leitung und Kompositionen) und Henri Kühnert (Violine).

Gemeinschaftsveranstaltung von der Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik und dem Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig

„gefördert vom Kulturamt der Stadt Leipzig“ – das ist leider ein Irrtum, die Förderung wurde auch für diese 13. geplante Veranstaltung der GZL in 2019 versagt; wir sind jedoch keine „Bilderstürmer“ und werden den Hinweis auf den Plakaten belassen

Eintritt 6 €, ermäßigt 4 € (Abendkasse)

Foto Schillerhaus: Carola Lisson

Plakat: Jochen Ende

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New York, New York. Ein Abend mit Gedichtfilm, Fotografien, Musik, einem Romanauszug und Poesie

  • Veröffentlicht: 27.09.2019 · Zuletzt aktualisiert: 14.09.2019

27.09.2019
18:00 - 20:00

New York, New York. Ein Abend mit Gedichtfilm, Fotografien, Musik, einem Romanauszug und Poesie

Café Eigler im Capa-Haus,
Leipzig, Jahnallee 61

Ein amerikanischer Abend im Capa-Haus während der Interkulturellen Wochen 2019 in Leipzig

Die USA sind das Mutterland der Migration und Integration. Das gilt für keinen anderen Staat der Welt im selben Maße. Seit etwa zwei Jahrhunderten ist die Anziehungskraft, die von Nordamerika ausgeht, ungebrochen. Daran haben auch die Terroranschläge auf das World Trade Center (WTC) nichts geändert. Umso stärker ist die Wirkung einzuschätzen, die seit den Anschlägen vom 11. September 2001 in der weltweiten negativen Bewertung des Islam mündeten. Nichts hat die Weltlage zu Beginn des 21. Jahrhunderts so verändert wie die Anschläge auf das WTC. Dieses Klima führte zum Krieg gegen den Irak und damit zum Entstehen der Terrororganisation „Islamischer Staat“. Aktuell beobachten wir mit Sorge eine erneute militärische Drohkulisse der US-Regierung gegen den Iran. Immer geht es dabei um den Kampf um Rohstoff-Ressourcen bzw. um die ökonomische und politische Vorherrschaft.

Vor diesem Hintergrund wirken die sozialkritischen Fotografien des Fotokünstlers Antonius, der heute in Berlin lebt, aber seiner familiären Wurzeln in den USA hat, wie aus einer „anderen Welt“. Antonius hat einen Blick für die Randgruppen und für die Armen im reichen Nordamerika. Ihnen gilt seine ganze Empathie. Ähnlich sind die Amerika-Gedichte einzuschätzen, die viele Mitglieder der in Leipzig ansässigen internationalen Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik für eben diesen Abend ausgewählt und bereitgestellt haben.

Programm:

„12. September” –  Gedichtfilm

„New York” – Foto-Musik-Performance

„New York-Gedichte“ von Mitgliedern der GZL (deutsch und z.T. in amerikanischer Übersetzung)

„Amerika” – Auszug aus dem Roman von Franz Kafka (Ankunft in New York)

Musikalische Zwischenspiele

Es wirken mit: Antonius, Mayjia Gille, Ralph Grüneberger, Axel Thielmann und Jörg Schneider.

Hier ein Vorgeschmack auf den musikalischen Part des Abends: (youtube-channel Schneider-Schwarznau)

Die Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik veröffentlicht als Nr. 2/2019 ihrer Zeitschrift Poesiealbum neu im Herbst eine Ausgabe mit New-York-Gedichten.

Eintritt 8 €

Beginn 18 Uhr, Einlass ab 17 Uhr.
Kartenvorbestellungen ab 15. August 2019
Platzreservierungen über Tel. 0341-877 27 33 empfohlen

Foto NYC und Trailer: Antonius

Das Referat Migration und Integration der Stadt Leipzig fördert dankenswerterweise diese Veranstaltung im Rahmen der diesjährigen Interkulturellen Wochen in Leipzig. 

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Größe spüren. Musikgedichte – GZL-Mitglieder lesen, singen, musizieren

  • Veröffentlicht: · Zuletzt aktualisiert: 14.09.2019

14.09.2019
16:00 - 17:30

Größe spüren. Musikgedichte - GZL-Mitglieder lesen, singen, musizieren

Schillerhaus,
Leipzig, Menckestraße 42

Die neue Ausgabe unserer Zeitschrift „Poesiealbum neu“ mit dem Titel „Größe spüren. Musikgedichte“ präsentieren Autorinnen und Autoren der Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik an jenem Ort, an dem Friedrich Schiller den Text für das „Lied an die Freude“ zu schreiben begann.

Mitwirken werden die Singer-Songwriter Nadine Maria Schmidt und Ralph Schüller, die Lyriker/innen Ulrike Diez, Eckhard Erxleben, Joachim Gräber, Ralph Grüneberger, Stefan Kabisch und Klaus Nührig. Der Musikwissenschaftler Dr. Thomas Schinköth gibt eine kurze Einführung in das Thema „Lyrik & Musik“. Das Publikum begrüßt der Hausherr Dr. Anselm Hartinger, seit April dieses Jahres Direktor des Stadtgeschichtlichen Museums Leipzig.

Gemeinschaftsveranstaltung der Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik mit dem Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig; allerdings erneut ohne Förderung durch das Kulturamt Leipzig

Foto: Carola Lisson

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Förderer und Partner

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Kulturamt
der Stadt Leipzig

Kuratorium Haus des Buches e.V.

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Bührnheims
Literatursalon
Die Gesellschaft für
zeitgenössische Lyrik e.V.
ist seit 1995 Mitglied in der
1986 gegründeten
Arbeitsgemeinschaft
literarischer
Gesellschaften und
Gedenkstätten e.V.