Poesiealbum neu „O Freude. Leipzig im Gedicht. Lyrik & Prosaminiaturen“

  • Veröffentlicht: 16.03.2015 · Zuletzt aktualisiert: 10.04.2016
Poesiealbum neu - O Freude. Leipzig im Gedicht. Lyrik & Prosaminiaturen

Poesiealbum neu - O Freude.
Leipzig im Gedicht. Lyrik & Prosaminiaturen

Ausgabe 1/2015

Doppelheft 120 S. / Preis 6,00 EUR
Doppelheft mit CD „HörBildStadt – Sounds of Leipzig“ / Preis 9,95 EUR (limitierte Auflage)
jeweils zzgl. 2 Euro Versand

HörBildStadt – Sounds of Leipzig

01 Intermezzo Michael „Massa“ Großwig / 02 Geläut der Nikolaikirche / 03 Intermezzo Michael „Massa“ Großwig / 04 aus Goethes „Faust“ / 05 Intermezzo Michael „Massa“ Großwig / 06 Chor der Völkerschlachtdenkmals / 07 Intermezzo Michael „Massa“ Großwig / 08 Schiller („Ode an die Freude“) / 09 Intermezzo Michael „Massa“ Großwig

Sie hören die ersten 9 von insgesamt 58 Tracks – wollen Sie mehr hören?
Dann bestellen Sie die limitierte Extraausgabe von „O Freude. Leipzig im Gedicht“ zum Gesamtpreis von 9,95 € zzgl. 2 € Versand.


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Heimat und Heimatverlust / Heimat als Sehnsuchts- und als Lebensort

  • Veröffentlicht: 01.11.2018 · Zuletzt aktualisiert: 01.11.2018

Neue Ausschreibung der Zeitschrift „Poesiealbum neu“

Im Zeitraum 1. November 2018 bis 31. Mai 2019 (Poststempel) schreibt die Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik e.V. (GZL) die Beteiligung an der Herbstausgabe 2019 der Zeitschrift „Poesiealbum neu“ aus.

Ausschließlich auf dem Briefpostweg können bis zu drei, möglichst bislang unveröffentlichte Gedichte in deutscher Sprache und  in 2-facher Ausführung eingereicht werden. Die Gedichte sollten eine Länge von 35 Zeilen nicht überschreiten. Hinzuzufügen sind a) eine Kurzvita plus aktueller E-Mail-Adresse, b) die Erklärung, dass der kostenfreie Abdruck erlaubt wird, und c) die Zustimmung, dass die persönlichen Daten, die allein für den Zweck der Kommunikation und Registration Verwendung finden und keinesfalls an Dritte weitergegeben werden, gespeichert werden dürfen.

Bitte verzichten Sie auf Einsendungen per Einschreiben.

Kommt ein Gedicht für die Veröffentlichung in Betracht, setzt sich das „Poesiealbum neu“-Team mit der Autorin/dem Autor in Verbindung. Rückfragen oder Stellungnahmen zu den Einsendungen können nicht beantwortet bzw. geleistet werden. Sobald der Drucksatz abgeschlossen ist, werden auf der Webseite der GZL die Namen der Autorinnen und Autoren veröffentlicht, deren Gedicht in die Ausgabe zum Thema „Heimat/Heimatverlust“ Aufnahme fand. Mit ihrer/seiner Beteiligung an der Ausschreibung stimmt die Einsenderin/der Einsender diesem Verfahren ausdrücklich zu.

Jeder Autorin, jeder Autor des Heftes erhält ein Freiexemplar und nimmt mit ihrem/seinem unveröffentlichten Gedicht an der Auswahl für den „Poesiealbum neu“-Preis 2020 teil, der das beste Gedicht  des Jahrgangs 2019 prämiert.

***

In einem Interview mit der Leipziger Volkszeitung vom 17. September 2018 äußert sich Konstantin Wecker zum Begriff „Heimat“:

„Das Wort ‚Heimat‘ kann überhaupt nichts dafür für das, was mit ihm angestellt wird. In dem Lied ‚Vaterland‘ habe ich geschrieben: ‚Heimat ist doch überall, / wo man sich damit segnet, / dass man, für Augenblicke nur, / sich endlich selbst begegnet.‘ Und Identität ist ja nicht teilbar, ich kann sie nur in mir finden. Und wem das nicht gelingt, der sucht sie bei den Identitären, in Nationalismus und im Völkischen.“

Peter Härtling, bis zu seinem Tod im Juli 2017 Mitglied der Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik, spricht in seiner 1979 in Ludwigsburg gehaltenen Rede den Begriff „Heimat“ ebenfalls an: „Heimat erfahren wir zweifach: als das uns Nächste und als das ersehnte Entfernteste. Wem die Synthese gelingt, den Bogen zwischen beiden zu schlagen, der hat Heimat.

Heimat – und das läßt die Angelegenheit schon heikel werden – bedeutet keineswegs Übereinstimmung mit dem Staat, selbst wenn er sich, um seiner Politik Grund zu geben, als Heimat ausgäbe, wie es immer wieder geschieht: Blut und Boden sollen sich vermengen, daß die üble Mixtur schwer an den Sohlen hafte und den Bürger treu im Land halte.“

Und wie steht es um jene, die vertrieben worden und wohl ein Zuhause, aber nicht wirklich eine Heimat haben? Auch ihnen sollten die Gedichte eine Stimme geben.

Hunderttausende Geflüchtete kamen Mitte dieses Jahrzehnts mit der sogenannten „Flüchtlingswelle“ nach Deutschland. Und auffällig werden meist nur die Straffälligen; einzelne beschädigen tausendfach das Erscheinungsbild ihrer Landsleute.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges waren Millionen Deutsche Vertriebene und haben sich und ihren Familien hunderte Kilometer von ihren Geburts- und den Sterbeorten ihrer Vorfahren eine neue Existenzgrundlage geschaffen. Die Assimilation führte längst dazu, dass ihre Nachkommen kaum mehr etwas von den Wurzeln des Familienstammes wissen. Zur massenhaften Umsiedlung von Ost nach West kam es bis und auch noch nach 1989.

„Ist Deutschland meine Heimat?“ fragen sich Menschen, deren Großeltern als Gastarbeit in dieses unser Land kamen, ja händeringend gerufen worden, wenn sie heutzutage Anfeindungen erleben.

An Begriffe wie Deutschtürken, Rußlanddeutsche, Rumäniendeutsche haben wir uns längst gewöhnt. Doch nach Heimat klingt das nicht. Dabei ist Heimat etwas Elementares, etwas sehr Persönliches, etwas, das das Menschsein ausmacht.

Oder auch nicht – würde wahrscheinlich ein Nomade widersprechen.

Die Einladung zum lyrischen Disput ist hiermit jedenfalls ausgesprochen.

Zehn Jahre nach unserer Ausgabe „Deutschland. Gedichte“ starten wir – mit erweitertem Blickwinkel – neu.

Leipzig, Zweimal Frühstück

  • Veröffentlicht: · Zuletzt aktualisiert: 31.10.2018

Klaus Nührig (*1958)
Leipzig,  Zweimal Frühstück

Der Hausherr kam am Morgen
Bis zur Wende ein Installateur
daher die Schätze an seinen Wänden
Gemälde vergangener Jahrhunderte
riesengroß
Auf Dachböden geborgen

In das eine verliebten wir uns
Wohl achtzehntes Jahrhundert
Italien
Die Menschen auf dem Meer
ganz klein

Von seiner Wohnung bis zum
Clara-Zetkin-Park
eine Minute

Wir aßen und lachten

18. Mai 2014

Quelle: Poesiealbum neu: „Leipzig im Gedicht. Lyrik & Prosaminiaturen“,
Leipzig 2015

Pressemitteilung – Start des großen Joachim-Ringelnatz-Projekts

Ringelnatz-Abend im Botanischen Garten Leipzig am 25.08.2018, Foto: @GZL (es kann im Zusammenhang mit der PM kostenfrei abgedruckt werden)

Auftakt begeisterte 220 Ringelnatz-Freunde

Ende August eröffnete die in Leipzig ansässige Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik e.V. (GZL) ihr bislang größtes und langfristigstes Projekt: die Joachim-Ringelnatz-Jahre. Dem am 7. August 1883 in Wurzen geborenen Dichter soll dabei von seinem 135. Geburtstag bis zu seinem 85. Todestag (17. November 2019) durch Lesungen, Publikationen, Schülerbegegnungen und einen Gedichtfilmwettbewerb vielfältige Würdigung zukommen.

Ein äußerst erfolgreicher Auftakt gelang dem Leipziger Poesieverein mit einem Vortrag von Texten von und zu Joachim Ringelnatz in der Leipziger Stadtbibliothek. Über 130 Zuhörer lauschten den Bremer Radioredakteuren Michael Augustin und Walter Weber bei ihrer audiovisuellen Reise durch das Ringelnatz-Universum. Neben Texten aus der spitzen Feder des sächsischen Poeten kamen Originaltonaufnahmen von Ringelnatz zu Gehör, ergänzt um Widmungen und Interpretationen von Zeitgenossen und Nachgeborenen.

Am Abend darauf  …

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Leipzig-Lieder und -Gedichte

  • Veröffentlicht: 17.11.2018 · Zuletzt aktualisiert: 09.11.2018

Anna Fey bei der Neuaufführung im November 2017 Foto: Gerhard Weber

17.11.2018
18:00 - 19:30

Leipzig-Lieder und -Gedichte

Mendelssohn-Haus,
Leipzig, Goldschmidtstraße 12

mit Anna Fey (Gesang),

Ralph Grüneberger (Gedichte, Liedtexte),

Peter Blazeowsky (Kontrabass),

Walter Thomas Heyn (Gitarre, Kompositionen),

Henri Kühnert (Violine)

 

Zu hören sind Auszüge aus dem „Leipziger Liederbuch 1987/2017“ und dem Lyrikband „Mit Mick Jagger in Plagwitz. Leipzig-Gedichte“ sowie neue unveröffentlichte Leipzig-Gedichte.

Abendkasse 12,00 €

Vorverkauf bei Musik-Oelsner, Schillerstr. (ab 19.10.18): 10,00 €

Veranstaltung im Rahmen der Delegiertenkonferenz der Tonkünstler Deutschlands –

gefördert von der LEIPZIGSTIFTUNG und vom Kulturamt der Stadt Leipzig

Achtung geänderte Anfangszeit: 18 Uhr, Einlass ab 17.45 Uhr.

Foto: Anna Fey (Fotograf Gerhard Weber)

 

 

 

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Gedichte zu Pflanzen – zeitgenössisch und klassisch

  • Veröffentlicht: 24.08.2018 · Zuletzt aktualisiert: 11.08.2018

24.08.2018
19:00 - 21:00

Gedichte zu Pflanzen – zeitgenössisch und klassisch

Botanisches Institut München,
München, Menzinger Str. 67

Lesung aus dem „Poesiealbum neu“, Edition kunst & dichtung, Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik e.V. Leipzig

Lyrik-Abend mit Dietrich Weiss, Rezitation, und Regina Eisner, Klarinette.

Beginn: 19 Uhr, Einlass ab 18:30 Uhr

Ort: Großer Hörsaal im Erdgeschoß des Botanischen Instituts

Eintritt frei

Die von Ulrike A. Voigt organisierte Veranstaltung wird unterstützt durch die Gesellschaft der Freunde des Botanischen Gartens München e.V.

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Ringelnatz-Gedichtfilm-Wettbewerb – Start am 7. August 2018

  • Veröffentlicht: 06.08.2018 · Zuletzt aktualisiert: 09.11.2018

Joachim Ringelnatz, "Urtiere", Öl/LW, 1930

Pünktlich 135 Jahre nach dem Tag, an dem der Lyriker, Erzähler und Vortragskünstler Joachim Ringelnatz als Hans Bötticher in Wurzen geboren wurde, schreibt die Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik in Kooperation mit der Ringelnatz-Gesellschaft in Cuxhaven , dem Ringelnatz-Museum ebendort, dem Joachim-Ringelnatz-Verein in Wurzen und dem dortigen Kulturhistorischen Museum ihren 4. und bis auf weiteres letzten Gedichtfilmwettbewerb aus.

Bildeten bei den vergangenen Wettbewerben jeweils Gedichte aus Ausgaben der Zeitschrift „Poesiealbum neu“ den Anreiz für die Verfilmung, stehen diesmal sämtliche Gedichte des 1883 in Wurzen geborenen und 1934 in Berlin gestorbenen Dichters zur Auswahl. Für die Teilnahme wird keine Teilnahmegebühr erhoben, allerdings ist eine Anmeldung per E-Mail erforderlich. Der Wettbewerb ist bis zum 15. Juli 2019 offen. Zu gewinnen gibt es …


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„Gedichte können Brücken sein“: Zum posthum erschienenen Band Fremdes wird nah von Sigrid Lichtenberger

  • Veröffentlicht: 01.07.2018 · Zuletzt aktualisiert: 08.07.2018

Sigrid Lichtenberger, Fremdes wird nah, Pendragon 2018

Empfehlung des Monats · Juli 2018
von Franziska Röchter

Als die gebürtige Leipzigerin und Wahl-Bielefelderin Sigrid Lichtenberger im Jahr 2016 jäh vom literarischen Parkett gerufen wurde, befand sie sich mitten in der Arbeit an einem weiteren Lyrikband. Rund eineinhalb Jahre später erscheint nun posthum – dank der intensiven Zusammenarbeit ihrer Tochter Karin Lichtenberger-Eberling mit Günter Butkus (Pendragon-Verlag) ihr Lyrikband Fremdes wird nah mit vielen unveröffentlichten Gedichten aus dem Nachlass. Ein Vermächtnis weitsichtiger Gedanken an eine Welt im Umbruch …
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Rolf Birkholz: Edle Buchdruckkunst mit spirituellem Anspruch / Lutz Rathenow: Kindergedichte für alle

  • Veröffentlicht: 01.05.2018 · Zuletzt aktualisiert: 02.05.2018

Rolf Birkholz und Lutz Rathenow: zwei unterschiedliche Lyriker

Empfehlung des Monats · Mai 2018
von Franziska Röchter

In unseren heutigen Empfehlungen des Monats treffen zwei sehr unterschiedliche Autoren aus zwei unterschiedlichen Regionen Deutschlands, nämlich Rolf Birkholz und Lutz Rathenow, aufeinander, deren Bücher letztendlich das Gleiche wollen: Das Leserinteresse für unterschiedliche Ausdrucksmöglichkeiten der Kunst wecken.

Auf den Berg der Läuterung mit Maß: Ein leicht gekreuztes Nicken

Ein leicht gekreuztes Nicken, San Marco Handpresse

Seit 22 Jahren entstehen in Peter Marggrafs San Marco Handpresse außergewöhnliche Druckerzeugnisse von höchster Qualität und großem künstlerischem Anspruch. Möchte man sich auf einen Band, auf einen „handgedruckten“ Dichter, konzentrieren, ist es zunächst schwer möglich, sich ausschließlich auf die Texte zu fokussieren, …
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Andreas Reimann mit dem Poesiealbum neu-Preis 2018 geehrt

  • Veröffentlicht: 18.03.2018 · Zuletzt aktualisiert: 25.03.2018

Der in diesem Jahr von der Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik zum 2. Mal vergebene „Poesiealbum neu-Preis“ geht an den in Leipzig
ansässigen Lyriker Andreas Reimann für sein Gedicht „DIE FRÜCHTE“, das die Jury als das beste aus 200 unveröffentlichten Gedichten
des Jahrgangs 2017 ermittelt hat. Andreas Reimann erhält die Edelfeder der Firma Waldmann KG aus Birkenfeld in der Nähe von Pforzheim.
Die Jury, bestehend aus Dr. Therese Chromik, Dr. Wolfgang Braune-Steininger und Klaus Pankow, hat ihre Entscheidung wie folgt begründet:

Andreas Reimann

 

Förderer und Partner

Förderer


Kulturamt
der Stadt Leipzig

Kuratorium Haus des Buches e.V.

Partner

Bührnheims
Literatursalon
Die Gesellschaft für
zeitgenössische Lyrik e.V.
ist seit 1995 Mitglied in der
1986 gegründeten
Arbeitsgemeinschaft
literarischer
Gesellschaften und
Gedenkstätten e.V.