Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik e.V.

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Gesellschaft für zeitgenoessische Lyrik

Lyrikgesellschaft Aktuell

Unser Heimlesepreis für 5 Ausgaben des „Poesiealbum neu“

Rund 50 %* sparen - und dafür z.B. ein gutes Buch und FFP-Masken kaufen

Im I. Quartal 2021 offerieren wir allen Freundinnen und Freunden zeitgenössischer Dichtung und coronabedingten Stubenhockern ein besonderes Angebot (gilt solange der Vorrat reicht bis 31. März 2021).

Fünf Ausgaben unserer Zeitschrift "Poesiealbum neu" zum Heimlesepreis. Und Sie müssen nicht lange suchen, vielmehr übernehmen wir das für Sie und senden Ihnen fünf Ausgaben als Büchersendung zu. Es sind ganz unterschiedliche Themen, die wir für Sie im Angebot haben. Neben dem Verbundpreis von 20 € plus Versand bietet das Lyrik-Quintett die Möglichkeit, mit anderen in Kontakt und somit in einen Gedanken- und Empfindungsaustausch zu treten. Der Freund und/oder Nachbar, der sich für die Wissenschaft interessiert, die (nette) Nachbarin, die es kaum erwarten kann, ihren oder den Vorgarten für alle aufzuhübschen. Der leitende Angestellte von gegenüber, der plötzlich nicht mehr den bisherigen Stellenwert besitzt und dessen Fenster jetzt viel später erleuchtet sind. Und die Familie, deren Mitglieder nur in der Einzahl empfangen werden dürfen. Bei all dem kann das passende Gedicht helfen und für ein Miteinander sorgen. Schreiben Sie es ab, reißen Sie die Seite raus oder stecken Sie gleich die ganze Ausgabe in den Briefkasten derer, die Sie erfreuen möchten.

"In Familie. Gedichte"
Broschur, 68 S., 6,00 €

"Firma dankt. Gedichte zur Arbeitwelt"
Heft, 32 S., 4,80 €

"Steinbrech. Gedichte zu Pflanzen"
Broschur, 110 S., 7,80 €

"Resonanzen. Lyrik & Wissenschaft"
Broschur, 56 S., 6,00 €

"My generation. Gedichte"
Broschur, 108 S., Preis 7,80 €

Verbindliche Bestellungen richten Sie bitte mit Angabe Ihrer Anschrift an: kontakt@lyrikgesellschaft.de

Selbstverständlich können Sie auch einzelne Titel aus dem Angebot herauslösen und separat bestellen, teilen Sie uns einfach Ihre Wünsche mit.

*) wieso 50 %? Na, wir legen Ihnen noch mit "Immer schneller" eine seltene Ausgabe bei

„Hey Joe!“ Gedichte zu Amerika – unser Spezial für Biden

Auch wenn die Amtseinführung und Vereidigung des neuen Präsidenten Joe Biden in Washington und nicht in New York City stattfindet, wollen wir dieses Ereignis nutzen, um auf unser Poesiealbum neu "Hauptstadt der Sehnsucht. New York-Gedichte" aufmerksam machen, das - ein Novum unserer Zeitschrift - mit New York-Fotografien von Antonius (zweifacher Gewinner unsere Gedichtfilm-Wettbewerbe) ausgestattet ist.

Preis 8,70 € (plus 2,00 € Versand im Inland / Ausland auf Anfrage) - und das Gute daran ist, wir legen zur Feier des Tages bei Bestellungen bis zum 20. Februar 2021 noch ein weiteres Poesiealbum neu kostenfrei bei - so haben Sie Freude an beiden.

Verbindliche Bestellungen richten Sie bitte kontakt@lyrikgesellschaft.de

Poesiealbum neu »Was wir wollen. Gedichte«

Ausschreibung für die Spätherbstausgabe 2021 der Zeitschrift »Poesiealbum neu« im 15. und letzten Erscheinungsjahr.

»Ein Wollen ist das unmittelbare Bewußtsein der Wirksamkeit einer unserer inneren Naturkräfte.«  Johann Gottlieb Fichte

Was wollen wir? Wir wollen unsere Meinung sagen und dafür Gehör finden. Wir wollen veröffentlichen. Wir wollen gelesen werden. Wir wollen Erfolg haben, Anerkennung, zu mindestens Aufmerksamkeit erzielen. Zunächst aber wollen wir raus aus der Pandemie und unsere Freiheit zurück. Wir wollen wieder ungezwungen Freunde treffen, Cafés, Restaurants und die Familie besuchen, ins Kino gehen, ins Theater, zu Lesungen und Konzerten, wollen Ausflüge und Reisen unternehmen, mit anderen Sport treiben, Zeit in Museen, Galerien und Bibliotheken verbringen. Und wir wollen endlich wieder Friseurgespräche. Wir wollen Netz und wir wollen WLAN.  Die (jungen) Eltern unter uns wollen nicht länger Schule und/oder Kindergarten ersetzen müssen und dem provisorischen Arbeitsplatz am Küchentisch entfliehen.

Wir wollen Schokolade und kein Übergewicht, wollen uns gesund ernähren und gesund bleiben. Wir wollen das Tierwohl achten und unsere Mutter Erde nicht vergiften. Selbstverständlich wollen wir mehr als ein Dach über dem Kopf, wir wollen Wohn-Raum und diesen so komfortabel wie möglich, aber am besten mit viel Wärmedämmung und wenig Ressourcenverbrauch. Wir wollen keinen Krieg. Wir wollen nicht, dass jemand auf unserem Parkplatz steht. Wir wollen gleiche Bildungschancen für alle. Wir wollen, dass kein Mädchen zwangsverheiratet wird, wollen keine Kindersoldaten und keine Kinderarbeit. Wir wollen »Brot für die Welt« und werfen dennoch Lebensmittel weg. Wir wollen nicht, dass Flüchtlinge hungern und frieren. Aber wer von uns, will mit ihnen tauschen? Wir wollen noch zig andere Sachen, die nur wir kennen, »des Menschen Himmelreich«. »Wo ein Wille ist, da ist ein Weg«, heißt eine Redensart. »Der Weg ist das Ziel«, heißt eine andere. Ein Trost womöglich, dass nur selten wir es sind, die den Weg tatsächlich auch bestimmen.

Im Zeitraum 15. Januar bis 15. Mai 2021 (Poststempel) lädt die Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik e.V. (GZL) Autorinnen und Autoren jeden Alters und unabhängig von der Art und Anzahl bisheriger Veröffentlichungen dazu ein, bis zu drei bislang unveröffentlichte Gedichte in deutscher Sprache zum Thema»Unser Willen, unser Wollen« in zweifacher Ausführung als Briefpost einzusenden.

Unaufgeforderte Zusendungen per E-Mail-Anhang werden nicht geöffnet. Das einzelne Gedicht sollte eine Länge von 35 Zeilen (inklusive Titel, Verfassername, Leerzeilen) nicht überschreiten und dem Layout unserer Zeitschrift entsprechen (Zeilenlänge beachten!).

Hinzuzufügen sind eine Kurz-Vita plus aktueller E-Mail-Adresse, die Erklärung, dass der kostenfreie Abdruck erlaubt wird, und die Zustimmung, dass die persönlichen Daten, die allein für den Zweck der Kommunikation und Registration Verwendung finden und keinesfalls an Dritte weitergegeben werden, gespeichert und für eine Veröffentlichung (Ankündigung) auf unserer Webseite verwendet werden dürfen.

Verzichten Sie bitte auf Einsendungen per Einschreiben; wir haben nicht die Kapazität, diese vom Postamt abzuholen.

Die Rechte an den Gedichten bleiben beim Verfasser bzw. bei der Verfasserin.

Auf Wunsch senden wir gern ein Probeexemplar zum Kennenlernen unseres Mediums zu. Die bisherigen Themen sind hier zu finden: https://de.wikipedia.org/wiki/Poesiealbum_neu

Die Preise liegen je nach Ausgabe zwischen 4,80 € und 8,70 € und werden auf Anfrage gern mitgeteilt. Bitte beachten Sie, dass nicht mehr alle Titel lieferbar sind.

Kommt ein Gedicht für die Veröffentlichung in Betracht, setzt sich das »Poesiealbum neu«-Team mit der Autorin/dem Autor in Verbindung. Rückfragen oder Stellungnahmen zu den Einsendungen können nicht beantwortet bzw. geleistet werden. Sobald der Drucksatz abgeschlossen ist (das wird im November sein), werden auf der Webseite der Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik die Namen der Autorinnen und Autoren veröffentlicht, deren Text in die Ausgabe zum Themenkomplex »Unser Wille, unser Wollen« Aufnahme fand. Mit ihrer/seiner Beteiligung an der Ausschreibung stimmt die Einsenderin/der Einsender diesem Verfahren ausdrücklich zu.

Jeder Autorin, jeder Autor des Heftes erhält ein Freiexemplar und nimmt mit ihrem/seinem unveröffentlichten Gedicht an der Auswahl für den »Poesiealbum neu«-Preis 2022 teil, der das beste Gedicht des Jahrgangs 2021 prämiert und letztmalig vergeben wird.

Das vornehmlich als Lyrik-Zeitschrift in Erscheinung getretene »Poesiealbum neu« entstand in Anlehnung an das ursprüngliche »Poesiealbum« aus dem Verlag Neues Leben Berlin und veröffentlichte seit 2007 bisher 36 Ausgaben und Sonderausgaben und vereinigte damit rund 800 Autorinnen und Autoren bzw. Künstlerinnen und Künstler. Die 37. Ausgabe zum Thema »Auto-mobilität« ist derzeit in Arbeit und wird aller Voraussicht nach im Spätsommer 2021 erscheinen.

Die Erlaubnis, das etwa 40 Jahre zuvor entworfene Erscheinungsbild zu übernehmen, wurde der GZL vom Verlag Neues Leben 2006 erteilt. Die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen fördert alljährlich drei Literaturzeitschriften jeweils in überwiegend 5-stelliger Höhe. Eine Förderung für Redaktion und Herstellung des »Poesiealbum neu« wurde von der Direktion generell abgelehnt. Bisherige Versuche, hier eine Änderung herbeizuführen, gingen ins Leere. Da wir in 14 Jahren weder die Landes-bibliotheken der Bundesländer bzw. die der deutschen Groß- und Universitätsstädte als Abonnenten gewinnen konnten und auch der Buchhandel in Deutschland für das »Poesiealbum neu« nur äußerst minimal als Kommissionär ermutigt werden konnte, blieb die Nachfrage vielfach weit unter den Erwartungen. Ein Weiter-so schließt sich somit aus. Da gute Gedichte kein Verfallsdatum haben und das Lyriklesen dem Lyrikschreiben vorausgehen sollte, wollen wir unser umfängliches Angebot offerieren und können hoffentlich März/April d.J. einen digitalen »Einkaufsladen« mit einem Bestell- und Bezahlsystem eröffnen. Verbindliche Bestellungen nehmen wir jedoch nach wie vor gern auch in herkömmlicher Weise per E-Mail entgegen, richten Sie diese bitte an: kontakt@lyrikgesellschaft.de

Postadresse: Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik e.V., Haus des Buches, Gerichtsweg 28, D-04103 Leipzig

Unser Heimlesepreis für 5 Ausgaben des „Poesiealbum neu“

  • 20.01.2021

Rund 50 %* sparen – und dafür z.B. ein gutes Buch und FFP-Masken kaufen

Im I. Quartal 2021 offerieren wir allen Freundinnen und Freunden zeitgenössischer Dichtung und coronabedingten Stubenhockern ein besonderes Angebot (gilt solange der Vorrat reicht bis 31. März 2021).

Fünf Ausgaben unserer Zeitschrift „Poesiealbum neu“ zum Heimlesepreis. Und Sie müssen nicht lange suchen, vielmehr übernehmen wir das für Sie und senden Ihnen fünf Ausgaben als Büchersendung zu. Es sind ganz unterschiedliche Themen, die wir für Sie im Angebot haben. Neben dem Verbundpreis von 20 € plus Versand bietet das Lyrik-Quintett die Möglichkeit, mit anderen in Kontakt und somit in einen Gedanken- und Empfindungsaustausch zu treten. Der Freund und/oder Nachbar, der sich für die Wissenschaft interessiert, die (nette) Nachbarin, die es kaum erwarten kann, ihren oder den Vorgarten für alle aufzuhübschen. Der leitende Angestellte von gegenüber, der plötzlich nicht mehr den bisherigen Stellenwert besitzt und dessen Fenster jetzt viel später erleuchtet sind. Und die Familie, deren Mitglieder nur in der Einzahl empfangen werden dürfen. Bei all dem kann das passende Gedicht helfen und für ein Miteinander sorgen. Schreiben Sie es ab, reißen Sie die Seite raus oder stecken Sie gleich die ganze Ausgabe in den Briefkasten derer, die Sie erfreuen möchten.

„In Familie. Gedichte“
Broschur, 68 S., 6,00 €

„Firma dankt. Gedichte zur Arbeitwelt“
Heft, 32 S., 4,80 €

„Steinbrech. Gedichte zu Pflanzen“
Broschur, 110 S., 7,80 €

„Resonanzen. Lyrik & Wissenschaft“
Broschur, 56 S., 6,00 €

„My generation. Gedichte“
Broschur, 108 S., Preis 7,80 €

Verbindliche Bestellungen richten Sie bitte mit Angabe Ihrer Anschrift an: kontakt@lyrikgesellschaft.de

Selbstverständlich können Sie auch einzelne Titel aus dem Angebot herauslösen und separat bestellen, teilen Sie uns einfach Ihre Wünsche mit.

*) wieso 50 %? Na, wir legen Ihnen noch mit „Immer schneller“ eine seltene Ausgabe bei

„Hey Joe!“ Gedichte zu Amerika – unser Spezial für Biden

Auch wenn die Amtseinführung und Vereidigung des neuen Präsidenten Joe Biden in Washington und nicht in New York City stattfindet, wollen wir dieses Ereignis nutzen, um auf unser Poesiealbum neu „Hauptstadt der Sehnsucht. New York-Gedichte“ aufmerksam machen, das – ein Novum unserer Zeitschrift – mit New York-Fotografien von Antonius (zweifacher Gewinner unsere Gedichtfilm-Wettbewerbe) ausgestattet ist.

Preis 8,70 € (plus 2,00 € Versand im Inland / Ausland auf Anfrage) – und das Gute daran ist, wir legen zur Feier des Tages bei Bestellungen bis zum 20. Februar 2021 noch ein weiteres Poesiealbum neu kostenfrei bei – so haben Sie Freude an beiden.

Verbindliche Bestellungen richten Sie bitte kontakt@lyrikgesellschaft.de

Poesiealbum neu »Was wir wollen. Gedichte«

Ausschreibung für die Spätherbstausgabe 2021 der Zeitschrift »Poesiealbum neu« im 15. und letzten Erscheinungsjahr.

»Ein Wollen ist das unmittelbare Bewußtsein der Wirksamkeit einer unserer inneren Naturkräfte.«  Johann Gottlieb Fichte

Was wollen wir? Wir wollen unsere Meinung sagen und dafür Gehör finden. Wir wollen veröffentlichen. Wir wollen gelesen werden. Wir wollen Erfolg haben, Anerkennung, zu mindestens Aufmerksamkeit erzielen. Zunächst aber wollen wir raus aus der Pandemie und unsere Freiheit zurück. Wir wollen wieder ungezwungen Freunde treffen, Cafés, Restaurants und die Familie besuchen, ins Kino gehen, ins Theater, zu Lesungen und Konzerten, wollen Ausflüge und Reisen unternehmen, mit anderen Sport treiben, Zeit in Museen, Galerien und Bibliotheken verbringen. Und wir wollen endlich wieder Friseurgespräche. Wir wollen Netz und wir wollen WLAN.  Die (jungen) Eltern unter uns wollen nicht länger Schule und/oder Kindergarten ersetzen müssen und dem provisorischen Arbeitsplatz am Küchentisch entfliehen.

Wir wollen Schokolade und kein Übergewicht, wollen uns gesund ernähren und gesund bleiben. Wir wollen das Tierwohl achten und unsere Mutter Erde nicht vergiften. Selbstverständlich wollen wir mehr als ein Dach über dem Kopf, wir wollen Wohn-Raum und diesen so komfortabel wie möglich, aber am besten mit viel Wärmedämmung und wenig Ressourcenverbrauch. Wir wollen keinen Krieg. Wir wollen nicht, dass jemand auf unserem Parkplatz steht. Wir wollen gleiche Bildungschancen für alle. Wir wollen, dass kein Mädchen zwangsverheiratet wird, wollen keine Kindersoldaten und keine Kinderarbeit. Wir wollen »Brot für die Welt« und werfen dennoch Lebensmittel weg. Wir wollen nicht, dass Flüchtlinge hungern und frieren. Aber wer von uns, will mit ihnen tauschen? Wir wollen noch zig andere Sachen, die nur wir kennen, »des Menschen Himmelreich«. »Wo ein Wille ist, da ist ein Weg«, heißt eine Redensart. »Der Weg ist das Ziel«, heißt eine andere. Ein Trost womöglich, dass nur selten wir es sind, die den Weg tatsächlich auch bestimmen.

Im Zeitraum 15. Januar bis 15. Mai 2021 (Poststempel) lädt die Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik e.V. (GZL) Autorinnen und Autoren jeden Alters und unabhängig von der Art und Anzahl bisheriger Veröffentlichungen dazu ein, bis zu drei bislang unveröffentlichte Gedichte in deutscher Sprache zum Thema»Unser Willen, unser Wollen« in zweifacher Ausführung als Briefpost einzusenden.

Unaufgeforderte Zusendungen per E-Mail-Anhang werden nicht geöffnet. Das einzelne Gedicht sollte eine Länge von 35 Zeilen (inklusive Titel, Verfassername, Leerzeilen) nicht überschreiten und dem Layout unserer Zeitschrift entsprechen (Zeilenlänge beachten!).

Hinzuzufügen sind eine Kurz-Vita plus aktueller E-Mail-Adresse, die Erklärung, dass der kostenfreie Abdruck erlaubt wird, und die Zustimmung, dass die persönlichen Daten, die allein für den Zweck der Kommunikation und Registration Verwendung finden und keinesfalls an Dritte weitergegeben werden, gespeichert und für eine Veröffentlichung (Ankündigung) auf unserer Webseite verwendet werden dürfen.

Verzichten Sie bitte auf Einsendungen per Einschreiben; wir haben nicht die Kapazität, diese vom Postamt abzuholen.

Die Rechte an den Gedichten bleiben beim Verfasser bzw. bei der Verfasserin.

Auf Wunsch senden wir gern ein Probeexemplar zum Kennenlernen unseres Mediums zu. Die bisherigen Themen sind hier zu finden: https://de.wikipedia.org/wiki/Poesiealbum_neu

Die Preise liegen je nach Ausgabe zwischen 4,80 € und 8,70 € und werden auf Anfrage gern mitgeteilt. Bitte beachten Sie, dass nicht mehr alle Titel lieferbar sind.

Kommt ein Gedicht für die Veröffentlichung in Betracht, setzt sich das »Poesiealbum neu«-Team mit der Autorin/dem Autor in Verbindung. Rückfragen oder Stellungnahmen zu den Einsendungen können nicht beantwortet bzw. geleistet werden. Sobald der Drucksatz abgeschlossen ist (das wird im November sein), werden auf der Webseite der Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik die Namen der Autorinnen und Autoren veröffentlicht, deren Text in die Ausgabe zum Themenkomplex »Unser Wille, unser Wollen« Aufnahme fand. Mit ihrer/seiner Beteiligung an der Ausschreibung stimmt die Einsenderin/der Einsender diesem Verfahren ausdrücklich zu.

Jeder Autorin, jeder Autor des Heftes erhält ein Freiexemplar und nimmt mit ihrem/seinem unveröffentlichten Gedicht an der Auswahl für den »Poesiealbum neu«-Preis 2022 teil, der das beste Gedicht des Jahrgangs 2021 prämiert und letztmalig vergeben wird.

Das vornehmlich als Lyrik-Zeitschrift in Erscheinung getretene »Poesiealbum neu« entstand in Anlehnung an das ursprüngliche »Poesiealbum« aus dem Verlag Neues Leben Berlin und veröffentlichte seit 2007 bisher 36 Ausgaben und Sonderausgaben und vereinigte damit rund 800 Autorinnen und Autoren bzw. Künstlerinnen und Künstler. Die 37. Ausgabe zum Thema »Auto-mobilität« ist derzeit in Arbeit und wird aller Voraussicht nach im Spätsommer 2021 erscheinen.

Die Erlaubnis, das etwa 40 Jahre zuvor entworfene Erscheinungsbild zu übernehmen, wurde der GZL vom Verlag Neues Leben 2006 erteilt. Die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen fördert alljährlich drei Literaturzeitschriften jeweils in überwiegend 5-stelliger Höhe. Eine Förderung für Redaktion und Herstellung des »Poesiealbum neu« wurde von der Direktion generell abgelehnt. Bisherige Versuche, hier eine Änderung herbeizuführen, gingen ins Leere. Da wir in 14 Jahren weder die Landes-bibliotheken der Bundesländer bzw. die der deutschen Groß- und Universitätsstädte als Abonnenten gewinnen konnten und auch der Buchhandel in Deutschland für das »Poesiealbum neu« nur äußerst minimal als Kommissionär ermutigt werden konnte, blieb die Nachfrage vielfach weit unter den Erwartungen. Ein Weiter-so schließt sich somit aus. Da gute Gedichte kein Verfallsdatum haben und das Lyriklesen dem Lyrikschreiben vorausgehen sollte, wollen wir unser umfängliches Angebot offerieren und können hoffentlich März/April d.J. einen digitalen »Einkaufsladen« mit einem Bestell- und Bezahlsystem eröffnen. Verbindliche Bestellungen nehmen wir jedoch nach wie vor gern auch in herkömmlicher Weise per E-Mail entgegen, richten Sie diese bitte an: kontakt@lyrikgesellschaft.de

Postadresse: Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik e.V., Haus des Buches, Gerichtsweg 28, D-04103 Leipzig


Veranstaltungen

Keine Veranstaltungen

Gedicht des Monats

Gedicht des Monats März 2021

  • 01.03.2021

Manfred Allner (*1941)

„… so geht es auch“

Für Kingsley aus Kamerun

Georges B., früher kritischer Journalist
in einem afrikanischen Land,
musste aus seiner Heimat
über fremde Meere und Länder
fliehen.

Angekommen in L.,
Deutschland, bemüht er sich,
auf vielfache Weise Fuß zu fassen. 
So ministriert er auch beim Gottesdienst
in unserer katholischen Gemeinde.

Die Kosten für das Zertifikat, mit dem ihm
die erfolgreiche Teilnahme am Deutschunterricht
bestätigt wird, haben wir – selbstverständlich –
übernommen. Heimisch werden
soll er nicht nur wollen, sondern
auch können.

Worte eines unserer großen Dichter:
„… so geht es auch.“


Empfehlung des Monats

Die neue allmende: Zeitenwende

Empfehlung des Monats · März 2021
von Franziska Röchter

Die allmende – Zeitschrift für Literatur erschien erstmals 1981. Ursprünglich wurde sie von einer Gruppe süddeutscher Schriftsteller und Kulturschaffender gegründet, von denen etliche – u.a. Martin Walser, Adolf Muschg und André Weckmann – später auch Mitherausgeber waren.

Interessant ist die Bezeichnung dieser zweimal pro Jahr erscheinenden Zeitschrift. „Der alte deutsche Rechtsbegriff Allmende bezeichnet ein Gemeinde-Eigentum, dessen Nutzung allen Mitgliedern einer Gemeinde zur Verfügung steht.“ (s. Wikipedia) Der ursprüngliche Anspruch war, „in allen literarischen, essayistischen und dokumentarischen Formen und Genres einen exemplarischen Dialog über Vergangenheit und Gegenwart der allemannischen Region“ aufzunehmen (s. ebd). Die Herausgeber wollten grenzüberschreitend Begriffe wie „Weite und Nähe, Heimat und Fremde“ sich gegenseitig durchdringen lassen, die Zeitschrift wurde als „Kritische Heimatkunde“ bewertet.
Seit Ende der Achtzigerjahre fokussiert sich die allmende auf Themenschwerpunkte von überwiegend allgemein-gesellschaftlichem und kulturellem Interesse: Kulturpolitik in der Krise (48/49, 1996), Lyrik (70/71, 2001), Junge Autoren (75, 2005), ars poetica (78, 2006), Heimat (83, 2009), Liebe, Lust und Leidenschaft (86, 2010), Gedichte (89, 2012), Berlin (92, 2013), Krise der Männlichkeit (93, 2014), Neuer Antisemitismus (98, 2016), Neuer Feminismus (104, 2019) sind nur einige der Themen, derer sich die allmende annahm und annimmt (s. www.allmende-online.de).

Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der allmende (100 Ausgaben in 36 Jahren) im Januar 2018 gestanden Herausgeber Hansgeorg Schmidt-Bergmann und Redakteur Matthias Walz in einem Interview mit den Karlsruhe News, die allmende verstehe sich von der Gründung an als eine Literaturzeitschrift im politischen Kontext, die als grenzüberschreitendes Periodikum der gesamten deutschsprachigen Literatur und gerade auch der jüngeren Generation ein Forum bieten wolle.

Dass sich sie aktuelle Ausgabe Zeitenwende dem Umgang mit der weltbeherrschenden Corona-Pandemie annimmt, mutet somit nicht verwunderlich an. Dem Editorial vorangestellt ist ein Zitat aus dem Vorgängerheft Die Welt neu denken. Vom Anthropozän zum Novozän? (105, 2020), das der Medienwissenschaftler und Künstler Peter Weibel als Vermutung / Behauptung in den Raum stellt: Sinn und Zweck des Virus sei es, uns „mit aller Macht in das digitale Zeitalter zu schieben“. Bereits hier, ganz eingangs, kommen dem einen oder anderen Leser sicher noch weitere aus der Pandemie hervorgehende plausible side effects in den Sinn. Vom lediglichen Beschleunigen sich eh schon in Gang befindender gesellschaftlicher Entwicklungen und Prozesse durch das Virus ist weiter die Rede (Michel Houellebecq), von den verheerenden sozialen, ökonomischen und rechtsstaatlichen Folge. Ging es in Ausgabe 105 (Die Welt neu denken) noch um die ersten Erfahrungen mit der Pandemie, so widmet sich die Ausgabe Zeitenwende den Auswirkungen auf die Zukunft, den Folgen, Ängsten und Perspektiven. Das Gute daran ist, dass dieses uns seit über einem Jahr aus sämtlichen Kanälen zuflutende Thema hier in einer literarischen Bandbreite und Formenvielfalt daherkommt – kann man sich doch kaum an ein Thema erinnern, welches in so allumfassender Ausschließlichkeit und mit so viel Nachdruck für unsere Beschäftigung mit demselben sorgte und wahrscheinlich noch sorgen wird.

In „Tischgespräche zur Gegenwart“ tauschen sich Vea Kaiser, Ursula Poznanski, Clemens Berger und Marc Elsberg über erlebte Ausnahmesituationen  innerhalb der aktuellen „Krise“ aus und darüber, wie die Realität die beste Fiktion einholt. Wie sich ursprünglich als positive empfundene Effekte der Pandemie – z.B. Zeitersparnis – durch den ständigen Zwang zur Informationsbeschaffung doch schnell wieder aufheben. „Die richtig guten Romanplots sind die von den Verschwörungstheorien“, meint Ursula Poznanski, während Marc Elsberg sich zum Beispiel die Frage stellt, ob diese „Krise“ etwas mit der Literatur macht und wenn ja, was – hält er doch die Literatur für „ein aussterbendes Ding“.

Bernhard Pörksen (Germanistik, Journalistik, Biologie) schreibt in seinem Essay „Zivilisationstest“ über die durch eigene und unmittelbare Angstreflexe hervorgerufene transformative Wirkung der Corona-Krise. Hier gehe es eben nicht nur um eine Gefahr für Andere, für den Nächsten, für die Spezies allgemein, sondern jeder Einzelne sei selbst unmittelbar betroffen oder könne getroffen werden. Pörksen stellt die Frage, ob es der Menschheit gelingen könne, sich unabhängig von der aktuellen realen Gefahrensituation so weit zu entwickeln und ihr Vorstellungsvermögen so weit zu schulen, dass sie im Hinblick auf zukünftige Gefahren jetzt schon Konsequenzen oder folgerichtiges Verhalten ableiten könne und wie wir darüber hinaus zukünftig leben wollen.  

Insa Wilke, freiberufliche Literaturkritikerin und Moderatorin, glaubt nicht, dass ein neues „Genre“ Corona-Literatur entstehen werde, da der für die meisten gleichermaßen un-/spektakuläre Stoff keine aufregende Lektüre produzieren werde – sie verweist auf die Intelligenz und den Humor einer Marlene Streeruwitz und auf ihr persönlich als Zeitenwende empfundenes Jahr 1989 (Insa Wilke, „5 Fragen – 5 Antworten“, eine Rubrik, die ebenfalls in dieser Ausgabe von Nadja Küchenmeister, Philipp Staab, Peter Stamm, Eva Menasse, Simon Strauß, Andreas Rödder und Peter Schneider bespielt wird).

Zwischen den eher sachlich fokussierten Beiträgen findet sich eingestreute Lyrik von Jan Wagner („de vita caroli quarti“) und Ulrike Draesner (wunderbar beginnend mit: „vermooste hose: wie wir nun ranzen“), Martin Walser, Nadja Küchenmeister und Lutz Seiler,  dazwischen ein Corona-Tagebuch (40 Tage) von Lena Gorelik und eines von Peter Stamm. Neugierig macht ein Auszug / Vorabdruck aus Eva Menasses neuem Roman Dun­kelblum, der im Herbst 2021 im Verlag Kiepenheuer & Witsch erscheinen wird.

„Was werde ich von diesem Sommer
dem nächsten sagen?
Dass er nicht zu fassen war, …“

lesen wir von Martin Walser in einem Auszug aus seinem neuen Band Sprachlaub oder: Wahr ist, was schön ist, der am 23. März 2021 im Rowohlt Verlag erscheint, und hoffen, dass wir von diesem Sommer mehr werden sagen können, als „dass er wie ein Streichholz war,/ das dir abbrennt zwischen den Fingern …“

In „5 Fragen – 5 Antworten“ beschreibt Nadja Küchenmeister sehr treffend eine Situation nach der Veröffentlichung ihres kurz vor dem ersten Lockdown erschienenen Gedichtbandes, die wahrscheinlich sehr viele Künstlerinnen und Künstler nachempfinden können: „… in den darauffolgenden krisenhaften Wochen und Monaten mochte ich erst einmal nicht mehr an Gedichte denken. Warum auch? Ich hatte ein Buch geschrie- ben, es sollte leben dürfen. Mir kam alles sinnlos vor, demnach drängte mich nichts an den Schreibtisch …“ Und resümiert, dass man derzeit wohl jeden Menschen verstehen könne, der traurig und verzweifelt ist.

Interessante Rezensionen zu Büchern über das Corona-Virus runden dieses textliche Kaleidoskop innerhalb der intergalaktischen Corona-Area ab. Am Ende gibt es noch eine schnelle Fahrt auf dem Preiskarussell der Literatur, die verdeutlicht, dass wenigstens hier noch einiges beim Alten ist. So bietet diese vielseitige Sammlung literarischer und sachlicher Auseinandersetzung mit der „Krise“ letztendlich weitaus mehr als eine akademische Momentaufnahme, sondern lässt uns teilhaben an der persönlichen Betroffenheit literarisch tätiger Künstler*innen.
  
Die Zeitschrift allmende sollte man im Auge behalten.

allmende 106
Zeitenwende – 106. Ausgabe der der allmende – Zeitschrift für Literatur

Dezember 2020 | 40. Jahr
104 Seiten, Br., 160 × 240 mm, s/w-Abb.
Mitteldeutscher Verlag
Einzelheft € 12 / sFr 16,80
ISSN 0720-3098
Einzelbezug: ISBN 978-3-96311-505-9
Abobezug: ISBN 978-3-96311-506-6
12,- € / 16,80- sFr











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Die Gesellschaft für
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ist seit 1995 Mitglied in der
1986 gegründeten
Arbeitsgemeinschaft
literarischer
Gesellschaften und
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