
Rüdiger Stüwe: „Gedanken in der Warteschleife“
Gedanken in der Warteschleife enthält eine Auswahl Rüdiger Stüwes bisheriger vier Gedichtbände sowie unveröffentlichte Gedichte in drei Kapiteln: „Quer“, „Tod sicher“ und „Ziehbrunnen“. Die Überschriften der ersten beiden Kapitel deuten schon inhaltliche Schwerpunkte an. Im Titel „Ziehbrunnen“ versucht er, mit einem Bild die Kärnerarbeit des Erinnerns zu veranschaulichen.
Inhaltliche Begrenzungen, also die Vermeidung bestimmter Themen, hat es in seinem Schreiben nicht gegeben. Eine Begrenzung ist allerdings insofern da, als ein Schwerpunkt seines poetischen Schreibens im alltäglichen Leben liegt, wie er es erlebt. Dabei gerät er mitunter auch in politische Gefilde. Seine Vorliebe gilt der Sprache selbst, dem experimentell-spielerischen Umgang mit ihr.
Mehr zur Form und zum Inhalt seiner Lyrik ist in drei Aufsätzen enthalten, die auch zum Gedichtband gehören, vor allem in dem Bericht „Von meinen Anfängen (Vom Lesen zum Schreiben)“. Darin beschreibt er, wie er zum Schreiben von Gedichten kam und welche Vorbilder er zunächst hatte.
„Ansichten über Lyrik und ihre Aussichten“, und „Anmerkungen zu einem Gedicht (über Schleswig-Holstein)“ lauten die Titel der anderen beiden Aufsätze.
Gedanken in der Warteschleife
von Rüdiger Stüwe
Hardcover, 15,00 €
Donat Verlag, Bremen 2024
ISBN 978-3-949116-247
