Gespräch über Bäume. Gedichte in Sachen Demokratie

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Gespräch über Bäume. Gedichte in Sachen Demokratie.

Einladung zur Mitarbeit

Das geplante literarische Projekt greift die aktuelle zivilgesellschaftliche Herausforderung der Verteidigung der Demokratie und des Bündnisses gegen Rechtsextremismus auf. Viele Autoren und Autorinnen beteiligen sich an den Demonstrationen und Kundgebungen gegen Rechtspopulismus und Rassismus und halten Reichsbürgern, Identitären und der AfD demokratische Haltungen entgegen.

Die Sammlung von Gedichten „Gespräch über Bäume“ bietet zum einen eine Plattform für Autorinnen und Autoren, auf der sie sich als Künstler und Künstlerinnen mit den Formen ihrer Kunst äußern können, und dient damit – zum anderen – der eigenen demokratischen Positionierung und der Positionierung als „Berufsgruppe“ (so wie es „Lehrer*innen gegen rechts“, „Pfarrpersonen gegen rechts“, „Verleger*innen gegen rechts“ u.a. gerade tun). Die „schweigende Mehrheit“, die sich jetzt auf den Straßen zu äußern begonnen hat, bekommt so auch im literarischen Raum ein Forum.

Geplant ist eine Veröffentlichung mit etwa 120 Seiten. Die Verleger Alfred Klemm und Hubert Klöpfer haben ihr Interesse bekundet, die Sammlung in das Programm der „KrönerEditionKlöpfer“ (Kröner Verlag, Stuttgart) aufzunehmen.

Der Titel der Gedichtsammlung versteht sich von Bert Brechts Gedicht „An die Nachgeborenen“ her, in dem er beklagt:

Was sind das für Zeiten, wo / Ein Gespräch über Bäume fast ein Verbrechen ist / Weil es ein Schweigen über so viele Untaten einschließt!

Erbeten sind Beiträge zu einer politischen Lyrik im Kontext der aktuellen politischen Situation. Gemeint sind nicht „Gedichte mit Botschaft“, die moralisierend oder mit erhobenem Zeigefinger daherkommen, keine „plakativen Parolen“, sondern die lyrische Reflexion, die Antwort von Lyrikerinnen und Lyrikern auf die gesellschaftliche Herausforderung von Rechtsextremismus und Rechtspopulismus (und ihrer Sprache). Es geht um Lyrik „im Kontext“.

Die Herausgeber bitten die Autorinnen und Autoren, die gerne mitarbeiten möchten, bis zu drei Texte einzureichen – Gedichte oder lyrische Prosa (Prosagedichte), aus denen durch die Herausgeber für die Edition bis zu drei Beiträge ausgewählt werden. Jeder Text soll auf einer Seite abzudrucken sein (Gedichte: maximal etwa 20 Zeilen, lyrische Prosa: maximal etwa 1.400 Zeichen (mit Leerzeichen)).

Wir erbitten vornehmlich unveröffentlichte Gedichte. Darum fügen Sie den Texten bitte zugleich Ihre Erklärung bei, dass Sie mit der Veröffentlichung der Texte einverstanden sind. Sollte das eine oder andere Gedicht, das Ihnen passend erscheint, doch bereits anderswo erschienen sein, brauchen wir die Quellenangabe der Erstveröffentlichung und die Erklärung, dass die Textrechte mit den entsprechenden Verlagen geklärt sind.

Bitte notieren Sie auf jeder Seite Ihrer Texte auch Ihren Namen, damit es nicht zu Verwechslungen kommen kann.

Die Zusendung Ihrer Texte ergänzen Sie bitte mit einem kurzen, biographischen Hinweis, z.B.:

Thomas Weiß, Jahrg. 1961, evang. Theologe und Autor, Mitglied des PEN-Zentrums (Darmstadt), lebt in Baden-Baden. Zuletzt erschienen: Theuerste Freundin! Frauen um Johann Peter Hebel, KrönerEditionKlöpfer im Kröner Verlag, Stuttgart 2023.

Bitte auch die Postadresse mitteilen!

Bitte senden Sie Ihre Beiträge bis zum 29. Juni 2024 an die Mailadresse 13weiss@gmx.de, wo sie gesammelt werden. Nach der Sichtung der Eingänge und der Auswahl der Texte durch eine kleine Jury erhalten Sie von uns Nachricht über die Veröffentlichung. Bitte haben Sie Verständnis, wenn wir keine Absagen versenden.

Um die Herstellungskosten gering zu halten, bekommen die Beitragenden und die Herausgeber leider kein Honorar; ein Belegexemplar wird den Beitragenden nach Erscheinen zugesandt; weitere Exemplare des Buches können Sie mit einem Mitarbeitendenrabatt von 40% auf den Buchhandelspreis beim Verlag erstehen. Es ist mit Herstellungskosten von etwa 10.000 € zu rechnen – wer also mögliche Sponsoren und Sponsorinnen kennt oder gerne selbst einen Förderbetrag zur Verfügung stellen möchte, melde sich gerne. Wir verstehen jede Mitarbeit an dieser Edition als gesellschaftliches Engagement für Demokratie und Menschenwürde.

Ihren Beiträgen sehen wir mit Neugierde entgegen, einer Buchpräsentation und Lesungen an Ihren Orten, wenn sich das einrichten lässt, mit Vorfreude.

Mit besten Grüßen und Wünschen,

auch vom Mitherausgeber Hubert Klöpfer,

Thomas Weiß