
Helmut Blepp: Nachsaison
Die Gedichte Helmut Blepps erzählen von ersten Begegnungen und verlorenen Möglichkeiten, von der Leichtigkeit eines Augenblicks und der Schwere der Zeit. Staunen über die Welt, Trauer über ihre Vergänglichkeit und Trotz im Bewahren von Erinnerung in Sprache prägen den Band. Leise blinken Hoffnungen auf, Ahnungen von Küssen und Liebe – in Vergangenheit oder im noch Kommenden. In Nachsaison spiegeln Naturbilder wie Herbstfelder, Meereswellen, Vogelgesänge, hungrige Störche, Schneestürme oder kahle Chausseebäume die inneren Zustände. Die Erde schläft, der Sommer vergeht. Sprache bleibt Versuch, das flüchtige Erleben festzuhalten.
