Die Nachbarin – Gedichtfilm

  • Veröffentlicht: 09.03.2017 · Zuletzt aktualisiert: 09.03.2017

Gedichtfilm des Monats · März 2017

Dieser Poetry-Clip gehört zu den TOP 12 des 1. Gedichtfilm-Wettbewerbes „Worte sind Boote“.
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Ausschreibung Gedichtfilme zu „Tugenden & Sünden“

  • Veröffentlicht: 03.03.2017 · Zuletzt aktualisiert: 29.07.2017

Für den Zeitraum 1. März bis 15. August 2017 (Poststempel) schreibt die Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik ihren 3. Gedichtfilm-Wettbewerb aus. Eingeladen sind Filmemacherinnen und  -macher, Videokünstlerinnen und -künstler sowie Laien aller Couleur, aller Länder und jeden Alters, sich mit bis zu zwei Gedichtfilmen an diesem Wettbewerb zu beteiligen. Neben den Hauptpreisen werden spezielle Preise an Einsender/innen unter 18 Jahre bzw. aus der Region vergeben.
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Nora Gomringer & Philipp Scholz: Peng Peng Peng – Ralph Grüneberger: Bienen über Brooklyn – Lyrikheft 20: Ralph Grüneberger / Bettina Haller

Empfehlung des Monats März 2017

Empfehlung des Monats März 2017

  • Veröffentlicht: 01.03.2017 · Zuletzt aktualisiert: 04.03.2017

Empfehlung des Monats · März 2017

Nora Gomringer & Philipp Scholz, Peng Peng Peng

Von der bereits in 2. Auflage erschienenen CD geht etwas Magisches aus, eine unsichtbare Kraft möchte dazu animieren, hinter jedes Peng! im dadaistisch anmutenden Titel ein Ausrufungszeichen zu setzen und das Werk als Aufforderung zum Abweichen von gewohnten Hörpfaden zu verstehen.
Obwohl nicht als AudioBook für Kinder daherkommend (und bei Volant & Quist auch nicht in einem Kinderbuchverlag erschienen), fühlen sich auf jeden Fall auch jüngere und im Kopf ganz jung gebliebene Menschen direkt und unmittelbar angesprochen, wenn gleich das erste Stück „Wie soll ich das beschreiben“ mit der echte Gesangsqualitäten aufweisenden Stimme der rezitierenden Künstlerin unter Begleitung psychedelisch-jazziger Trommelklänge effektvoll von der Wirkung des Wortklangs spricht und dabei mit den Beispielen von „Igel“ und „Boot“ und der direkten Ansprache des Hörers mit „Du Kind, du Mädchen, du Junge“ dieses unmittelbar demonstriert wird und eine Interaktion mit dem Rezipienten entsteht. Dabei wird geschriiiiien, gejault, gehechelt, dass es anschaulicher gar nicht ginge.
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Eissport auf der Elster

  • Veröffentlicht: · Zuletzt aktualisiert: 27.02.2017

Dieter Mucke (1936-2016)

Eissport auf der Elster

Der Wintermond hypnotisiert
Den Fluß, der langsam zugefriert.
Da liegt er nun in seinem Bett
Scheintot und steif wie so ein Brett.

Ich sag dem Monde Dankeschön
Jetzt kann ich Schlittschulaufen gehen.
Ich ziehe lächelnd Kreis um Kreise
Und lobe mir den Winter leise.

Der fühlt sich nicht recht ernst genommen
Und will mir noch ganz anders kommen.
Hat eben nicht der Fluß geknurrt
Oder der Wintermond gemurrt?

Knirsch mit dem Eisgebiß nochmal
Ich fahr dir übers Maul mit Stahl.


Quelle: Poesiealbum neu, Heft 1/2015: „O Freude. Leipzig im Gedicht“ (Doppelheft)

Dieses Gedicht veröffentlichen wir im Jahresgedenken an unser langjähriges Mitglied Dieter Mucke. Wenige Wochen nach seinem 80. Geburtstag ist er am 12. März 2016 verstorben

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