„Spiel-Arten der Lyrik“ und „KunstGeschwister“

Spielarten der Lyrik - KunstGeschwister

Spiel-Arten, KunstGeschwister

  • Veröffentlicht: 23.12.2015 · Zuletzt aktualisiert: 08.04.2016

Als Ergebnisse der „Tage der Poesie in Sachsen: Zwickau 2015“ hat die Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik die 170 Seiten umfassende Publikation „Spiel-Arten der Lyrik. Positionen zur Poesie des Gegenwart“ und die DVD „KunstGeschwister. Lieder, Gedichte, Positionen (jeweils herausgegeben von Ralph Grüneberger) veröffentlicht.
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Poesiealbum neu „Alles fließt. Gedichte zur Bewegung“

Poesiealbum neu - Alles fließt. Gedichte zur Bewegung

Poesiealbum neu „Alles fließt.
Gedichte zur Bewegung“
Titelbild: Sylvia Graupner

  • Veröffentlicht: 20.12.2015 · Zuletzt aktualisiert: 19.04.2016

Ausgabe 2/2015
Preis 4,80 EUR
Titelbild: Sylvia Graupner

Autoren

Johanna Anderka /Oskar Ansull / Inger-Mari Aikio-Arianaick / Michael Augustin / Eva-Maria Berg / Gudula Budke / Franziska Beyer-Lallauret / Doris Distelmaier-Haas / Peter Frömmig / Ralph Grüneberger / Christel Guhde / Manfred Peter Hein / Gisela Hemau / Markus Manfred Jung / Fred Kahl / Rauni Magga Lukkari / Anton G. Leitner / Gustav Lüder / Fred Kahl / Stefanie Kemper / Andreas Knapp / Fitzgerald Kusz / Hans-Hermann Mahnken / Ingrid Miller / Manfred Moll / Christoph Müller / Anne Müllerschön / Dieter P. Meier-Lenz / Nada Pomper / Rainer Rebscher / Andreas Reimann / Marianne Rieger / Wolfgang Rischer / Andreas-Wolfgang Rohr / Barbara Schaffeld / Wendel Schäfer / Ulrich Schröder / Jörg Seifert / Markus Stutzenberger / Magnus Tautz / Helle Trede / Angelika Tonner / Evelyn von Wietersheim
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Luftaufklärung – Gedichtfilm

  • Veröffentlicht: 01.12.2015 · Zuletzt aktualisiert: 19.04.2016

Philipp Theiss: „Luftaufklärung“ nach dem Gedicht von Michael Augustin
Gedichtfilm des Monats · Dezember 2015
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In urbe Libzi

  • Veröffentlicht: · Zuletzt aktualisiert: 15.04.2016

Gedicht des Monats · Dezember 2015

Jürgen Jankofsky

In urbe Libzi

Zeitbeschleunigung allenthalben: neunzehnfünfundsechzig erst feierte Leipzig seinen achthundertsten, nun, zweitausendfünfzehn, seinen tausendsten Geburtstag. Keine Frage, es bewegt sich was an der Pleiße. Und während man sich in den sechzigern ganz auf sich selbst, auf die Stadtwerdung fixierte, bringt nun ein Blick über die Stadtgrenzen hinaus ratzbatz den ach so werbeträchtigen Zeitgewinn: Thietmar, Bischof in Merseburg und großer Chronist, erwähnte das in seinem Machtbereich gelegene Nest Libzi tausendfünfzehn erstmals: „Dann erkrankte der wackere Bischof Eid, der eben mit großen Geschenken aus Polen zurückgekehrt war, und gab am 20. Dezember in der Burg Leipzig Christus seine treue Seele zurück.“ Tja, Merseburg stand im Zentrum hier, nicht Leipzig. Und nicht von ungefähr war auch ein Merseburger Bischof Gründungskanzler der Leipziger Universität.

„Es gleist wie Merseburg, ehe dasz es nicht soviel Spitzen hat…“ -wohl einst weithin beliebter Vergleich, akzeptierend Pracht & Macht der alten Dom- und Schlossstadt an der Saale, sieben stolze Dom- und Schlosstürme allein, dann die Kirchtürme St. Sixtis, St. Maximis, St. Thomaes sowie bis in reformatorische Zeiten auch St. Petris und all die Bewehrungen der Burg- und der Stadtmauer… Hoftage der Ottonen, der Salier, der Staufer, der Welfen… und große Künstler, Musiker, Schriftsteller, Wissenschaftler, Politiker hinterließen Spuren. Doch vielleicht bringen Leipziger Bewegungen auch das zeitvergessene Merseburg wieder voran? Ja, mittels Zaubersprüchen sollte der Glanz großer Tage für Kommendes zu patinieren sein.

© Jürgen Jankowfsky


Quelle: Poesiealbum neu, 1/2015 „O Freude. Leipzig im Gedicht“

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