Zwischenruf des Vorsitzenden vom 5. Dezember 2017

  • Veröffentlicht: 05.12.2017 · Zuletzt aktualisiert: 05.12.2017

Heute am Internationalen Tag des Ehrenamtes sei all unseren ehrenamtlich tätigen Mitgliedern herzlich gedankt. Im 25. Jahr ihres Bestehens können wir als Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik mit Stolz auf das Erreichte blicken. Wir zählen 2017 erneut zu den Gewinnern des Wettbewerbs „Call for Members“ der Bundeskulturstiftung. Dieser Tage haben wir unseren 3. Gedichtfilm-Wettbewerb abgeschlossen, zu dem weit mehr preiswürdige Filme eingesandt worden, als Preise zur Verfügung standen. Die 24. reguläre Ausgabe unserer Zeitschrift „Poesiealbum neu“ mit über 150 „Gedichten zu Pflanzen“ liegt druckfrisch vor und erreicht eine große Nachfrage und die 25. Ausgabe zum Thema „Glück“  ist in Vorbereitung. Mit dem „Leipziger Liederbuch“ haben wir jüngst ein „Zeugnis subversiver Literaturgeschichte“ veröffentlicht. Noch diese Woche eröffnen wir in der Leipziger Stadtbibliothek die Ausstellung „FÜNFZIG/FÜNFUNDZWANZIG“ und nehmen Bezug auf die illegale Lyrik-Lesung im Sommer 1968 auf dem Elsterstausee im Süden Leipzigs. Geplant haben wir 2018 eine Sonderausgabe des „Poesiealbum neu“ mit Gedichten politischer Gefangener sowie unter dem Titel „Was alles in den Dingen steckt“ eine Auswahl der besten Poetry Clips aus unseren bisherigen drei Gedichtfilm-Wettbewerben.

Da uns für all diese Vorhaben kein festangestelltes Personal zur Verfügung steht, stützen wir uns zum einen auf die ehrenamtlich Tätigen und zum anderen auf jene, die stundenweise in unserer Geschäftsstelle tätig sind. Finanziell ermöglicht wird unsere gemeinnützige Arbeit neben den Mitgliedsbeiträgen durch Projektförderung und Spenden. Gerade letztere erlauben uns eine vielfältige Projektarbeit, und wir danken an dieser Stelle allen Spenderinnen und Spendern. Laut Statistik* betrug 2016 die durchschnittliche Höhe einer Spende 35 €, und die Häufigkeit pro Spender wird mit 6,7 angegeben. Spendeten viele und käme von ihnen einmal jährlich 35 € bei uns an, könnten wir perspektivisch unsere Personalsituation verbessern. Und das Fazit „Ältere Menschen sind freigiebiger“ (71,7 %) muss ja nicht unumstößlich sein. In diesem Sinne Ihnen allen eine besinnliche Vorweihnachtszeit, und schenken Sie sich und/oder anderen ein Abonnement unserer Zeitschrift „Poesiealbum neu“ für ganze 12 € p.a.

 

*)Quelle: DekaBank; Stand 12.09.2017

Zwischenruf des Vorsitzenden vom 30.10.17

  • Veröffentlicht: 30.10.2017 · Zuletzt aktualisiert: 30.10.2017

„Bildhauer, Maler, Musiker, Dichter lebten, wenn sie keinem anderen Beruf nachgingen, von der Bewunderung ihrer Freunde und Mitbürger, die ihre Werke kauften, ihre Konzerte und Lesungen besuchten. Man empfand es als Pflicht, Künstler und Dichter zu unterstützen und zu fördern. Man schätzte nicht nur, was durch Verlage bekannt gemacht, durch hohe Auflagen berühmt geworden war: Es war der ernste Respekt vor dem Schaffenden und seinen Werken, noch ehe sie veröffentlich wurden.“ So schildert die 1901 als Rosalie Scherzer in Czernowitz geborene Rose Ausländer ihre Erinnerungen an die Vielvölkerstadt in der Bukowina.

Gegenwärtig gibt es Bestrebungen, das bestehende Lohn“niveau“ für freiberufliche Autorinnen und Autoren zu verbessern. Wir als Lyrikgesellschaft haben die Misere bereits 2011 in Form der Veranstaltung „Der arme Poet – mit dem Laptop unterm wärmegedämmten Dach“ thematisiert und dazu Fragebögen zu den Einkommensverhältnissen von Dichterinnen und Dichtern erarbeitet, versendet und ausgewertet. Als langjähriges Mitglied des Dachverbandes Arbeitgemeinschaft Literarischer Gesellschaften und Gedenkstätten haben wir auch diesen einbezogen. Im Podium unserer Veranstaltung saßen eine Vertreterin des Präsidiums des Deutschen Kulturrates und ein führender Angestellter der Künstlersozialkasse. Als Mitveranstalter konnten wir den Verband deutscher Schriftsteller in Leipzig gewinnen.

Leider sprang uns in der Folge niemand bei und unternahm den Versuch, sowohl unser Anliegen, als auch die bisherigen Ergebnisse in einen größeren Rahmen zu setzen. Hinzu kam, dass – aufgrund fehlender Landesförderung – des Format „Poetisches Podium“ nach vier Jahren eingestellt werden musste und uns als Verein ab April 2012 keine vom Arbeitsamt geförderte Personalstelle mehr zur Verfügung stand.

Sechs Jahre nach unserem „Poetischen Podium“, d.h. im Mai dieses Jahres, hat sich eine Berliner Institution (so kann man das „Haus für Poesie“ mit zahlreichen Festangestellten und einem Finanzhaushalt von mehr als einer halben Million Euro zurecht nennen) gleichfalls dem Thema angenommen und mit finanzieller Unterstützung des Bundes eine Tagung und Befragung zum sozialen Status von Lyriker/innen in Deutschland ausgerichtet. Zu unserem Bedauern wurden wir, als größte in Deutschland ansässige Vereinigung von Lyrikerinnen und Lyrikern, weder im Vorfeld davon in Kenntnis gesetzt, noch Vertreter unseres Vereins in die Konferenz einbezogen. Selbstverständlich hätten wir unsere Ergebnisse zur Verfügung gestellt und insbesondere auch jenen unserer Mitgliedern den Fragebogen übermittelt, die eine freiberufliche Autorenexistenz leben und deren Antworten zu einer stärkeren Gewichtung und Gültigkeit hätten führen können.

Inzwischen wurde das Ergebnis der Befragung vom „Haus für Poesie“ veröffentlicht, doch kann es mit einer beschränkten Anzahl an „Probanden“ nicht als repräsentativ gelten. Der Bund der Steuerzahler sollte fragen, warum Dr. Thomas Wohlfahrt, Leiter des „Haus[es] für Poesie“ und Verantwortlicher für diese Aktion, so kurz denkt und beschränkt handelt.

Ende November nun findet erneut ein Zusammentreffen der Beteiligten vom Mai 2017 statt. Im Interesse unserer Mitglieder haben wir nicht nur Herrn Dr. Wohlfahrt im August kontaktiert und freundlich zu unserer Jahresversammlung am 4. November eingeladen, um seinen Standpunkt darzulegen, sondern dem „Haus für Poesie“ im September auch unsere Mitwirkung ungefragt angeboten, um einen größeren Querschnitt bei diesem Thema zu erlangen. Zu unseren kooperativen Mitgliedern zählt mit Anton G. Leitner, dem langjährigen Herausgeber von „DAS GEDICHT“, ein Kenner der Lyrik-Szene im deutschsprachigen Raum wie kaum ein zweiter. Ihn könnte des „Haus für Poesie“ desgleichen als Multiplikator gewinnen, um die wichtige Fragestellung zu den Einkommensverhältnissen von Lyriker/innen in Deutschland so umfassend wie möglich für die Entscheidungsträger/innen in Bund, den Ländern, Landkreisen bzw. Kulturräumen und Kommunen aufzubereiten. Leider müssen wir resümieren: Es gab auch nach 8 Wochen keine Antwort vom festangestellten Leiter dieser Einrichtung und selbstredend bislang auch keine Einladung der Lyrikgesellschaft zur Mitarbeit. Die Ausgrenzung hat also System.

Wie wichtig jedoch eine konzertierte Bewusstmachung der prekären Lebenslage bei den politischen Entscheidern ist, lässt sich exemplarisch darstellen: Da gibt es auf der einen Seite die Förderrichtlinie der Kulturstiftung des Bundes, die besagt, dass ein Verein erst dann einen Antrag auf Projektförderung stellen kann, wenn der Haushalt des Vorhabens mindestens 50.000 € beträgt (bei 15% Eigenmitteln, die wohl eine Institution, aber kein ehrenamtlich geführter Verein aufbringen kann). Und da gibt es auf der anderen Seite die Praxis einer Hochschule für Technik, Wissenschaft und Kultur (!) in Sachsen, die für eine Lesung vor Studierenden eine Bezahlung in „Höhe“ von 17 €/h (brutto) anbietet. Nimmt man nur die beiden Pole, kann die Schere nicht größer sein.

Besserung kann wohl zunächst nur das „Czernowitzer Modell“ bringen. Längerfristig bleibt die Hoffnung, dass die Nutzung von Kompetenzressourcen und Erfahrungswerten außerhalb eines engen Zirkels doch noch Realität wird.

Zwischenruf des Vorstands

Vor etwa 65 Jahren schrieb Eugen Gomringer das Gedicht „avenidas„, seit 2011 ziert der Text die Südfassade der Berliner Alice-Salomon-Hochschule. Studierende dieser Einrichtung beklagen in diesem Jahr, das Gedicht sei sexistisch, und fordern die Entfernung der Bemalung.
Als Lyrikgesellschaft kann es uns freuen, wenn Gedichtinterpretationen zu Schlagzeilenthemen werden, zeigt es doch, dass eine maximal verknappte Aussage durch ihre Unschärfe oder ihre verdichtete Komplexität den besten Nährboden für einen gesellschaftlichen Diskurs liefern kann. Derartige Anstöße zur Auseinandersetzung lieferten in diesem Jahr nur politische Tweets. Im Gedicht kommt aber die besondere Rolle der Offenheit des Wortes zum Tragen, die Unverschämtheit seines Gebrauchs und die wertvolle Deutungsspannbreite. Die Diskussion über den somit – in vielerlei Hinsicht möglichen – Inhalt eines Gedichts ist das Beste, was Poeten erzielen können, also das Streiten der Leser über Sinn, Unsinn und Hintersinn, über viele Antworten auf eine selbst nur eventuell gestellte Frage.
Mit ihrer Forderung nach Übermalung brechen die Petenten die Diskussion jedoch ab, sie bringen das Reden über das Schreiben zum Schweigen. Sie legimitieren die Unterdrückung von Aussagen, die nicht notwendigerweise eine bestimmte Meinung transportieren, sondern allenfalls eine bestimmte Deutung zulassen, von der man sich verletzt fühlen könnte. Das Ausblenden, das Übertünchen einer in sich vielfältigen, interpretationsoffenen Poesie wäre ein schlechtes Signal für unsere offene, streitbare Kultur.
Eugen Gomringer, den wir 2015 als Ehrengast zu unseren „Tagen der Poesie in Sachsen“ in Zwickau begrüßen durften, hat in „avenidas“ keine Festlegung getroffen, welches Geschlecht als Akteur oder als passives Motiv fungiert. Er lässt offen, wie viel Ehrung in Bewunderung und wie viel Kalkül in Schönheit liegen kann. Diese Offenheit ist der Schatz unserer Gesellschaft und der unschätzbare Wert der Poesie.

Zwischenruf des Vorsitzenden vom 18. Juni 2017

  • Veröffentlicht: 20.06.2017 · Zuletzt aktualisiert: 15.07.2017

Am 31. Mai endete unsere Ausschreibung „Flora. Gedichte zu Pflanzen“ mit der Zusendung von über 700 Gedichten von mehr als 290 Autorinnen und Autoren aus 9 Ländern. Im September werden an dieser Stelle die Namen derer zu lesen sein, die mit einem Gedicht in der Ausgabe 2/2017 unserer Zeitschrift „Poesiealbum neu“ zu lesen sind.

Als ich mich in den letzten Tagen darum bemüht habe, gerade unter den Einsendern dieser Ausschreibung neue Mitglieder zu gewinnen, hat sich die Mehrheit der Angesprochenen für eine Unterstützung der GZL entschieden, so dass wir beim Wettbewerb „Call for Members“ der Kulturstiftung des Bundes eine nennenswerte Zahl an Neumitgliedern vorweisen können. Im September wissen wir, ob wir – wie 2012 – zu den Gewinnern zählen werden. Eine Autorin, die in einer erzgebirgischen Kleinstadt zu Hause ist, vermochte ich nicht davon zu überzeugen, dass jede Mitgliedschaft hilft, die im Osten Deutschlands einzigartige Sammlung LEIPZIGER LYRIKBIBLIOTHEK zu erhalten oder die halbjährlich erscheinende Zeitschrift „Poesiealbum neu“ oder unsere vielfältigen, teilweise überregionalen Veranstaltungsformate und Wettbewerbe. Die Autorin fragte: „Was springt bitteschön für mich dabei raus?“ Nun wäre das an einem runden Tisch sicher leichter zu beantworten gewesen, sozusagen von Angesicht zu Angesicht, und ein Mitglied hätte sagen können, eine Neuübertragung eines Gedichts von Seamus Heaney, zu der ich in der Lyrikgesellschaft angeregt wurde, erschien in einem Jahrbuch der Lyrik in der Deutschen Verlags-Anstalt. Ein anderes Mitglied hätte sagen können: „Für die Mitwirkung an einer Anthologie konnte ich gerade in der Lyrikgesellschaft Widerhall finden und einen sehr gut durchmischten Band veröffentlichen“. Und einige weitere Mitglieder hätten ein Schreiben der Westermann Gruppe vorzeigen können, in dem ihnen mitgeteilt wurde, dass ein Gedicht von ihnen aus dem „Poesiealbum neu“ im Schulbuchbereich nunmehr eine größere Verbreitung und Auflage erlebt. Mit anderen Worten: In der GZL sein und damit in guter Gesellschaft und ein Netzwerk pflegen.

Zwischenruf des Vorsitzenden

  • Veröffentlicht: 11.11.2016 · Zuletzt aktualisiert: 11.11.2016

Es gibt nicht nur Verlierer, es gibt auch Gewinner. Dieser Tage wurde unser bereits für seine ehrenamtliche Arbeit mit dem Bundesverdienstkreuz geehrtes Mitglied Monika Taubitz mit dem Nikolaus-Lenau-Preis ausgezeichnet, und unser kooperatives Mitglied Margitt Lehbert und damit ihre Edition Rugerup, eine Auswahl des Verlagsprogramms haben wir unlängst im LYRIK-Schaufenster gezeigt, wird dieser Tage mit dem Horst-Bienek-Förderpreis für Lyrik geehrt. Herzlichen Glückwunsch den beiden Ausgezeichneten!

Ein Gewinn war für die (leider viel wenigen) Zuhörer auch die jüngste ZWIE SPRACHE mit unseren Mitgliedern Bettine Reichelt und Manfred Moll im literaturcafé. Beide haben, behutsam eingestimmt durch die Moderation von Helmuth Scheel, das Format auf schöne Weise umgesetzt und nicht nur ihre zwei Stimmen, zwei Schreibweisen, zwei Temperamente wirken lassen, sondern auch verdeutlicht, dass es unsere Lyrikgesellschaft auszeichnen kann, sich untereinander Beachtung zu schenken. Allerdings war dies an dem Abend in kleiner Runde die Ausnahme. Und ich muss es deutlich aussprechen: Wenn unsere Veranstaltungen, wie Ende September auf dem Flughafen Leipzig/Halle, Ende Oktober im Atelier Haddad und jetzt im Haus des Buches, weiterhin so wenig Zuspruch bei unseren ansässigen Mitgliedern aus dem Großraum Leipzig-Halle finden, stellt sich die Frage, ob die GZL über das Festjahr 2017 hinaus noch als Veranstalter agieren soll bzw. kann?

Zwischenruf des Vorsitzenden

  • Veröffentlicht: 25.10.2016 · Zuletzt aktualisiert: 31.10.2016

Nun habe ich bereits über 20 Jahre den Vorsitz unserer Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik inne, und Ende 2016 werden es 10 Jahre, dass ich die Gedichte und Texte für das „Poesiealbum neu“  auswähle und zusammenstelle. Ich danke allen für die Gratulationen und mehr noch für die getätigten Spenden, die es uns ermöglichen, zum Ende dieses Jahres die Ausgabe 2/2016 „Tugenden & Sünden“ als Doppelheft erscheinen zu lassen. Damit werden wir uns vor allem bei unseren Abonnenten für ihre Treue bedanken. Im Februar und März 2017 gibt es Gelegenheit, die Gedichtauswahl in zwei öffentlichen Veranstaltungen vorzustellen. Ort und Zeit geben wir rechtzeitig auf dieser Seite bekannt. Einladungen zu weiteren Präsentationen nimmt der Vorstand gern entgegen.

110 bislang unveröffentlichte Gedichte des Jahrgangs 2016 liegen der Jury zur Auswahl für den „Poesiealbum neu-Preis 2017“ vor, der zur Leipziger Buchmesse das erste Mal verliehen wird. Mehr dazu wird in der Nummer 2/2016 unserer Zeitschrift zu lesen sein. Froh bin ich über den großzügigen Sponsor, den ich für diesen Sachpreis gewonnen habe. Seien Sie gespannt!

Kopfschütteln war die Reaktion vieler, als die Jury in Stockholm den diesjährigen Nobelpreisträger bekanntgab. Diesem folgte das allgemeine Unverständnis über das bisherige Stillschweigen des Liedpoeten Robert Zimmermann alias Bob Dylan zu dieser übergroßen Auszeichnung, die als Arroganz gedeutet wird, aber auch Verstörung bedeuten kann – bei einem sensiblen Menschen wie Mr. Bob. Auf jeden Fall wurde der Nobelpreis für Literatur erneut einem Dichter zugesprochen; in 2 Jahren könnte es dann schon der nicht minder bedeutende Australier Les Murray sein. Beider Auftritte durfte ich erleben. Allein das sind schon Geschenke.

Zwischenruf des Vorsitzenden

Bührnheims Literatursalon

Foto: © Bührnheims Literatursalon

  • Veröffentlicht: 31.08.2016 · Zuletzt aktualisiert: 07.10.2016

WIR GRATULIEREN, allen voran unserem Mitglied Dieter Bührnheim und den beiden Leipziger Buchhandlungen, die unser „Poesiealbum neu“ anbieten. Da hat sich doch unser Daumendrücken gelohnt.
Ralph Grüneberger im Namen des Vorstandes


„Dem Sturm der Zeiten trotzende Inseln“

Drei Buchhandlungspreise gehen nach Leipzig


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Zwischenruf des Vorsitzenden

  • Veröffentlicht: 05.08.2016 · Zuletzt aktualisiert: 05.08.2016

Dass das PEN-Zentrum Deutschland in diesem Jahr mit Can Dündar und Erdem Gül zwei türkische Journalisten ehrt und ihnen mit finanzieller Unterstützung des Bundes im November in Darmstadt den Hermann-Kesten-Preis überreichen wird, erfüllt mich als PEN-Mitglied mit besonderem Stolz.
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Zwischenruf des Vorsitzenden

  • Veröffentlicht: 25.04.2016 · Zuletzt aktualisiert: 25.04.2016

In einer Zeit, in der hochnotpeinliche Reime, ausgestrahlt in einer ZDF-Satire-Sendung, zu einem „Gedicht“ hochstilisiert werden, eine Gattung, die den meisten Redakteuren fremd geworden ist (ein Ergebnis fortgesetzter Ignoranz), wird deutlich, dass sich auch mit Polit-Promi-Tagebüchern kaum mehr Geld verdienen lässt.

Der Freistaat Sachsen, der die Veröffentlichung der Tagebücher (Band 2 und 3) seines (einstigen) „König[s] Kurt“, im vergangenen Jahr mit 307.900,00 Euro bezuschusst hat, mit der Begründung, sie einem großen Leserkreis zu erschließen, bekam aus dem Verkauf vom Siedler Verlag bislang eine „Gewinn-Ausschüttung“ in Höhe von 4.698,84 Euro zurück.
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Förderer und Partner

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Die Gesellschaft für
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ist seit 1995 Mitglied in der
1986 gegründeten
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