Die aktuelle Veranstaltungsübersicht

Sehen Sie auch die Übersicht aller aktuellen Veranstaltungen der Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik.

Veranstaltungen unserer Mitglieder – Franziska Röchter

  • Veröffentlicht: 01.11.2019 · Zuletzt aktualisiert: 22.10.2019

Fr, 15. November 2019: Franziska Röchter liest im Rahmen des Lesemarathons 50 Jahre VS50 literarische Miniaturen (17:00 bis 22:00 Uhr) ab ca. 20:30 Uhr in Raum 2 in der Karl-Rahner-Akademie, Jabachstr. 4-8, 50676 Köln, Nähe Neumarkt.

Veranstaltungen unserer Mitglieder – Ralph Grüneberger

  • Veröffentlicht: 22.10.2019 · Zuletzt aktualisiert: 22.10.2019

Di, 5. November 2019, 17:00 Uhr: Ralph Grüneberger liest aus seinem Roman „Herbstjahr“, Bibliothek der Westsächsischen Hochschule, Dr.-Friedrichs-Ring 2A, 08056 Zwickau. Moderation: Hendrik Berth. Musik: Annette Schneider. Gezeigt wird der Poesiefilm „Leipzig. Keine Gewalt“ von Milton Kam (USA) nach 2 Gedichten von Ralph Grüneberger. Eintritt: frei

Zwischenruf des Vorsitzenden bzw. Wir können nicht keinem Geld noch welches nachwerfen!

  • Veröffentlicht: 04.02.2019 · Zuletzt aktualisiert: 28.09.2019

EIN OFFENER BRIEF an die Abteilungsleiterin Kulturförderung Antje Brodhun und den Fachbeirat Literatur

Sehr geehrte Frau Brodhun, sehr geehrte Fachbeiräte Literatur Maria Hummitzsch, Regine Möbius, Dr. Sibille Tröml, Claudius Nießen, Ulrich Kiehl und Jan Wenzel!

Gestern hatten wir für dieses Kalenderjahr die letzte öffentliche Veranstaltung der Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik in Leipzig, die wiederum von den Leipzigern (und ihren Gästen) begeistert aufgenommen wurde. Sie gehört zum Programmangebot der Leipziger Interkulturellen Wochen und gleichzeitig zu den 12 Veranstaltungen in diesem Jahr, für die uns die im September 2018 beantragte Förderung des Kulturamtes Leipzig versagt wurde.

Gemeinsam mit der dankenswerterweise (singulär) vom Kulturamt geförderten Veranstaltung zu Ehren unseres Schirmherrn Karl Krolow im Literaturhaus Leipzig am 27.8.19 und den anderen nichtgeförderten Kulturangeboten, dem Ringelnatz-Abend im Botanischen Garten der Universität Leipzig (13.9.19) sowie der Vorstellung der „Musikgedichte“ im Leipziger Schillerhaus am Tage darauf, haben wir mit dem gestrigen New-York-Abend im Café Eigler im Capa-Haus in den vergangenen 4 Wochen das Kulturangebot am Sitz der internationalen Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik spürbar bereichert.

Realität geworden ist dies durch die Spendenbereitschaft vieler unserer Mitglieder und weiterer Gönner, die unser diesjähriges Veranstaltungsangebot „allein auf dem Papier“ bereits wertschätzten und es mit ihrer Spende unterstützt und ermöglicht haben.

Allerdings war zu keiner der genannten jüngeren Veranstaltungen ein/e Vertreter/in des städtischen Kulturamtes bzw. des Fachbeirates Literatur zugegen. Lediglich ein Mitglied des Fachbeirates Literatur hat sich im März d.J. über die Vernissage „Worthaft – Bildhaft. Kunst politischer Gefangener“ in der Leipziger Galerie Süd informiert; eine Veranstaltung, dem das Kulturamt – nach Maßgabe des Fachbeirates und mit Zustimmung des Kulturausschusses – ebenfalls die Priorität einer Förderung abgesprochen hat.

Wenn Sie das als Abteilungsleiterin Kulturförderung im Kulturamt der Stadt Leipzig ganz objektiv einschätzen, müssten Sie sich fragen: Woher nehmen die Fachbeiräte das Beurteilungsvermögen, um das Veranstaltungsangebot der Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik e.V. für Leipzig als nicht förderungswürdig zu erachten?

Haben Sie eine Antwort darauf?

Mit freundlichen Grüßen

Ralph Grüneberger

Vorsitzender und Initiator der aufgeführten Veranstaltungen

Leipzig, am 28. September 2019

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Wir sind der einzige (und zudem mitgliederstärkste) Literaturverein in Leipzig, der seit 1997 alljährlich Lyrikveranstaltungen anbietet.
 
Im Februar 2019 wurde unser im September 2018 eingereichter Projektantrag, der 12 Veranstalungen – mit ganz unterschiedlichen Beteiligten und ebenso unterschiedlichen Formaten an verschiedenen Orten enthielt – als nicht förderungswürdig erachtet. Zu den 12 Veranstaltungen zählten die Lesung mit dem Leipziger Buchpreis- und Erich-Loest-Preisträger Guntram Vesper, die Vernissage der Ausstellung „Worthaft – Bildhaft. Kunst politischer Gefangener“, die Präsentation der aktuellen Poesiealbum neu– Ausgabe „Größe spüren. Musikgedichte“ im Schillerhaus Leipzig und der New-York-Abend mit Film, Fotografie, Lyrik, Prosa und Musik im Capa-Haus.
Gegen den Ablehnungsbescheid haben wir fristgemäß Widerspruch eingelegt; das Widerspruchsverfahren ist noch nicht abgeschlossen. Im Juli hat uns das Kulturamt eine Anhörung eingeräumt.
 
Der im Februar 2019 gestartete Spendenaufruf hat uns in die Lage versetzt, einen Teil der geplanten Veranstaltungen dennoch zu realisieren.
 
Fast allen Spender/innen habe ich ab einer Spende von 12 € ein signiertes Exemplar meiner Gedichtausgabe „Ich habe die Schönheit gesehen. Liebesgedichte in vier Sprachen“ zusenden können. Weitere Versendungen folgen.
 
 
Übersetzer der Gedichte sind Ron Horwege (engl.), Rüdiger Fischer (franz.) und Alexander Schmidt (russ.). Gestaltet hat die limitierte Ausgabe Torsten Hanke.
 
In der Hoffnung auf weitere Spenden verbleibt die Bankverbindung auf der Webseite:
 
Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik e.V.

Vereins- und Spendenkonto

IBAN: DE63 8605 5592 11 00 8010 53
SWIFT-BIC: WELADE8LXXX
Sparkasse Leipzig

Senden Sie bitte nach der Überweisung eine Mail an kontakt@lyrikgesellschaft.de mit der Angabe Ihrer Adresse und Sie erhalten das signierte Exemplar zugesandt.

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ERGÄNZUNG

Wir können nicht keinem Geld noch welches nachwerfen!

Mit Datum 29.7.19 hat der Vorstand der GZL nach der Anhörung am 12. Juli den Widerspruch zurückgezogen, um finanziellen Schaden von der Lyrikgesellschaft abzuwenden. Der Beschluss des Vorstandes wurde mit einfacher Mehrheit gefasst, zwei Vorstandsmitglieder enthielten sich der Stimme.

Bei der Anhörung wurden uns folgende „Fördereckpunkte“ verdeutlich: Neues bieten, neue Kooperationen bilden, neue Akteure einbeziehen, neue Formate schaffen, neue Zielgruppen finden.

Schaut man sich daraufhin nochmals unseren Antrag vom September 2018 an, wird deutlich, dass wir bei der Antragstellung auf Vielfalt geachtet haben, verschiedene Zielgruppen angesprochen haben, ohne jedoch das, was sich bewährt hat (Lesung im Gohliser Schlösschen seit 2007 bzw. erfolgreiche Kooperation mit dem Botanischen Garten seit 2017) in diesem Jahr vernachlässigen zu wollen.

Im Plan für 2019 gibt es ganz neue Veranstaltungsorte: Café Eigler im Capa-Haus, Galerie Süd, Bührnheims Literatursalon und Schillerhaus.

Darüber hinaus wurden für 2019 neue Mitwirkende avisiert: Die Sax’n, Carsten Pfeiffer, Frederic Böhle, Blanche Kommerell, Jutta Rosenkranz.

Ebenso wurden ganz neue Formate angeboten: Foto, Film, Lyrik und Musik an einem Abend, ebenso einer Vernissage mit Kunst von politischen Gefangenen und einen Abend zu Mascha Kaleko.

Dass all das nicht als förderungswürdig erachtet wird, ist im Grunde unvorstellbar und eine Schande für diese Stadt. Desgleichen gilt für ein Widerspruchs“verfahren“, das den, der der Entscheidung widerspricht, praktisch handlungsunfähig macht, indem ihm erklärt wird, es gäbe – selbst wenn es ihm gelänge, einen Fehler im bürokratischen Ablauf zu finden – ohnehin keine Korrektur, denn einer inhaltliche Fehlbewertung kann nicht widersprochen werden.

14. Februar 2017: Valentinstag – Tag der Liebhaberinnen und Liebhaber von Kunst & Literatur

Eine Auswahl an Exponaten für die Versteigerung am 14.2.17 (Stand 30.12.16)

Eine Auswahl an Exponaten für die Versteigerung
am 14.2.17 (Stand 30.12.16). Foto: GZL

  • Veröffentlicht: 28.01.2017 · Zuletzt aktualisiert: 28.01.2017

AUKTION u.a. von Originalgrafik und Drucken

Ort: Stadtbibliothek Leipzig, Wilhelm-Leuschner-Platz 10/11
Beginn 16.30 Uhr mit Buchverkauf und Ausgabe der Bieternummern
17.30 Uhr Auktion

Ferngebote sind ab sofort möglich und erwünscht. Senden Sie dazu bitte bis spätestens 10. Februar 2017 eine E-Mail  an: lyrikgesellschaft@web.de mit Angabe Ihrer vollständigen Anschrift (kein Postfach), Telefon-Nr., E-Mail-Adresse sowie Ihres Maximalgebots zu dem jeweiligen Exponat.
Auch signierte Bücher können auf diese Weise direkt bestellt werden.
Für die Berücksichtigung gilt jeweils das Eingangsdatum. Wir versenden über Hermes und berechnen Ihnen diese Kosten plus Verpackung in Vorkasse.
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir bei gleichen Geboten, Mitgliedern der GZL den Vorrang geben.
Abbildungen können wir leider nicht ins Netz stellen und auch nicht auf Anfrage zusenden.

Auktionsobjekte (PDF)

Bücher (PDF)

Der Vorstand

Stand: 25.1.17

Der elterliche Bücherschrank – Lesung & Gespräch am 28. Oktober im Atelier Haddad in der Spinnereistraße

Schriftstellerrunde 28.10.16

Foto von links nach rechts: Helga Rahn, Ralph Grüneberger, Andreas Reimann, Bärbel Sánchez, Franziska Beyer-Lallauret Foto: copyright Charles Moreau

  • Veröffentlicht: 31.10.2016 · Zuletzt aktualisiert: 31.10.2016

Der im Juli 1646 in Leipzig geborene Gottfried Wilhelm Leibniz, dessen Todestag sich am 14. November zum 300. Mal jährt, sagte von sich, dass er sich anhand der elterlichen Bibliothek, seinerzeit sprach man noch von der väterlichen, als 8-jähriger selbst Latein und Griechisch beigebracht habe, Deutsch konnte er offenbar schon. Das war der Ausgangspunkt für der Lese- und Gesprächsrunde im Atelier von Hassan Haddad, einem in Bagdad geborenen Künstler, der in der irakischen Hauptstadt Grafikdesign und Kunst studiert hat und seit 1998 in Leipzig lebt und arbeitet und von dem überdies das Titelbild der „Poesiealbum neu“-Ausgabe „Lesen & Schreiben“ stammt.

Über den Einfluss der elterlichen Bibliothek vor allem auf ihr Lesen und Lernen und Weltaufnehmen sprachen vor einem interessierten Publikum Helga Rahn, Autorin und ehedem Lehrerin aus Leipzig, Bärbel Sánchez, promovierte Kultur- und Literaturwissenschaftlerin und sagen wir Gelegenheitsautorin und gleichfalls aus Leipzig, Franziska Beyer-Lallauret, Lehrerin und Lyrikerin, aufgewachsen in einem Pfarrhaus im Muldenland und jetzt zu Hause in Avrillé, das westlich von Paris und schon ziemlich nahe am Nordatlantischen Ozean liegt, und nicht zuletzt Andreas Reimann, der namhafte und vielfach geehrte Lyriker, der auch als Prosaautor, Librettist, Liedtexter und Essayist in Erscheinung getreten ist.
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Die Lyrikgesellschaft beeindruckte in Bielefeld

Dieter Treeck

Dieter Treeck. Foto: Gábor Wallrabenstein

  • Veröffentlicht: 30.09.2016 · Zuletzt aktualisiert: 05.10.2016

Lesen Sie einen Bericht des Kulturjournalisten Rolf Birkholz von der Auftaktveranstaltung des an drei Sonntagen stattfindenden Literaturfestivals in der Bielefelder Bürgerwache, die unser Vorstandsmitglied Franziska Röchter federführend gestaltet hat. Mit dabei waren am 18. September 2016 unser Vorstandsmitglied Stefan Kabisch aus Berlin, Jutta Pillat aus Leipzig, Dieter Treeck (gerade 80 Jahr jung geworden) aus Dortmund sowie die Bielefelder Mitglieder der Lyrikgesellschaft Karin Eberling (die auch Gedichte ihrer Mutter Sigrid Lichtenberger las), Ralf Burnicki, Peter Bornhöft (der hoffentlich in bester Verfassung im November zu Dieter Treeck aufschließen wird).
Den musikalischen Teil bestritt mit Raphael Röchter eines der musikalischen Kinder Franziska Röchters. Allen Mitwirkenden und dem Veranstalter gilt unser herzlicher Dank!

Ralph Grüneberger
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Kleines Literaturfestival am Siegfriedplatz – Von Leipzig bis Bielefeld

Bürgerwache Bielefeld

Bürgerwache Bielefeld. Foto: Karin Lichtenberger-Eberling

  • Veröffentlicht: 14.08.2016 · Zuletzt aktualisiert: 20.08.2016

Im Hinblick auf die kürzer werdenden Tage im Herbst wurde in Kooperation zwischen dem OWL Literaturmagazin Tentakel, dem chiliverlag aus Verl und der Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik e.V. mit Sitz in Leipzig eine kleine literarische Veranstaltungsreihe aus der Taufe gehoben, um interessierten Bielefelder Bürgerinnen und Bürgern einige kurzweilige Sonntagnachmittage mit unterschiedlichsten Autoren in der Bürgerwache am Siegfriedplatz anzubieten.
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Förderer und Partner

Förderer


Kulturamt
der Stadt Leipzig

Kuratorium Haus des Buches e.V.

Partner

Bührnheims
Literatursalon
Die Gesellschaft für
zeitgenössische Lyrik e.V.
ist seit 1995 Mitglied in der
1986 gegründeten
Arbeitsgemeinschaft
literarischer
Gesellschaften und
Gedenkstätten e.V.