Worthaft – Bildhaft. Kunst politischer Gefangener

Worthaft. Texte politischer Gefangener. Sonderheft 2018 Poesiealbum neu

14.03.2019
19:30 - 21:30

Worthaft - Bildhaft. Kunst politischer Gefangener

Galerie Süd,
Leipzig, Karl-Liebknecht.Str. 84

Vernissage der Ausstellung von Jörg Beier, Andreas Reimann und Gabriele Stötzer.

Im Zusammenhang mit der Sonderausgabe „Worthaft. Texte politischer Gefangener“ unserer Zeitschrift „Poesiealbum neu“ wird im Zeitraum 14. März bis 30. April 2019 eine Ausstellung mit Werken von drei ehemaligen Häftlingen der DDR stattfinden.

Beteiligt daran sind der Holzbildhauser Jörg Beier aus Schwarzenberg im Erzgebirge, der Leipziger Schriftsteller und Grafiker Andreas Reimann und die Autorin und Künstlerin Gabriele Stötzer aus Erfurt, die ihren 2. Wohnsitz in den Niederlanden hat.

Die Organisation der Ausstellung obliegt Ralph Grüneberger, dem Herausgeber der Zeitschrift „Poesiealbum neu“, er wird die Vernissage am 14. März 2019, Beginn 19.30 Uhr, auch moderieren. Kuratieren wird die Ausstellung die Inhaberin der Galerie Süd Charlotte Ende.

Eintritt frei.

Büchertisch mit Ausgaben unserer Zeitschrift „Poesiealbum neu“ und Werken/Katalogen der beteiligten Künstler.

Gemeinschaftsveranstaltung mit der Leipziger Galerie Süd, unterstützt vom Sächsischen Landesbeauftragten für die Aufarbeitung der SED-Diktatur.

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Ausstellung: Worthaft-Bildhaft. Kunst politischer Gefangener

14.03.2019 - 30.04.2019
Ganztägig

Ausstellung: Worthaft-Bildhaft. Kunst politischer Gefangener

Galerie Süd,
Leipzig, Karl-Liebknecht.Str. 84

Galerie Süd,
04275 Leipzig, Karl-Liebknecht.Str. 84

Ausstellung von Jörg Beier, Andreas Reimann und Gabriele Stötzer.

Im Zusammenhang mit der Sonderausgabe „Worthaft. Texte politischer Gefangener“ unserer Zeitschrift „Poesiealbum neu“ findet im Zeitraum 14. März bis 30. April 2019 eine Ausstellung mit Werken von drei ehemaligen Häftlingen der DDR statt.

Worthaft. Texte politischer Gefangener. Sonderheft 2018 Poesiealbum neu

Beteiligt daran sind der Holzbildhauser Jörg Beier aus Schwarzenberg im Erzgebirge, der Leipziger Schriftsteller und Grafiker Andreas Reimann und die Autorin und Künstlerin Gabriele Stötzer aus Erfurt, die ihren 2. Wohnsitz in den Niederlanden hat. (s. auch Artikel in der Freie Presse vom 13.03.2019) sowie den folgenden Artikel:

Eintritt frei.

Büchertisch mit Ausgaben unserer Zeitschrift „Poesiealbum neu“ und Werken/Katalogen der beteiligten Künstler.

Gabriele Stötzer wurde 1953 in Emleben geboren, lebt in Erfurt und Utrecht (NL). Während des Deutsch-/Kunst-Studiums Kontakt mit dem Künstler- u. Literatenkreis um Jürgen Fuchs in Jena. Hochzeit mit Annahme des Namens Kachold. 1976 politische Exmatrikulation u. Bewährung in der Produktion. 1977/78 Haft im Frauenzuchthaus Hoheneck wegen einer Unterschriftensammlung gegen die Ausbürgerung Wolf Biermanns. Ab 1982 Veröffentlichungen in Untergrundzeitschriften. 1989 Mitbegründerin „Frauen für Veränderung“, Mitinitiatorin der ersten Besetzung einer Zentrale des MfS in Erfurt; Wiederannahme des Mädchennamens Stötzer.

  

Jörg Beier wurde 1946 in Schwarzenberg (Erzgeb.) geboren, lebt dort als freischaffender Künstler. Noch während des Studiums an der FH für Angewandte Kunst Schneeberg wurde der gelernte Holzmodellbauer verhaftet u. zu 18 Monate Haft wegen “Staatsfeindlicher Hetze” verurteilt. 1990 Gründungs- u. Vorstandsmitglied der Schwarzenberger Kunst- und Kulturvereins (später Kunstzone), Eröffnung der Kunst-Kneipe Zur Freien Republik Schwarzenberg und Galerie Silberstein; Mitglied u.a. im Bundesverband Bildender Künstler.

 

Andreas Reimann wurde als Sohn eines Grafiker-Ehepaares u. Enkel Hans Reimanns 1946 in Leipzig geboren, lebt dort als freiberuflicher Schriftsteller u. Grafiker. Nach der Schriftsetzerlehre nahm er ein Studium am Institut für Literatur in Leipzig auf u. wurde 1966 wegen ablehnender Haltung gegenüber der SED-Kulturpolitik exmatrikuliert. Im Oktober 1968 Verhaftung im Zusammenhang mit seinem Protest gegen die Zerschlagung des „Prager Frühlings“ u. Verurteilung wegen „staatsfeindlicher Hetze“ zu zwei Jahren Haft. Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland u. in der Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik.

 

Gemeinschaftsveranstaltung mit der Leipziger Galerie Süd, unterstützt vom Sächsischen Landesbeauftragten für die Aufarbeitung der SED-Diktatur.

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Erotisches am Valentinstag

14.02.2019
19:00 - 20:30

Erotisches am Valentinstag

Stadtbibliothek Leipzig,
Leipzig, Wilhelm-Leuschner-Platz 10-11

Der Berliner Büchermensch Carsten Pfeiffer beantwortet im Gespräch mit Ralph Grüneberger die Frage, was ihn bewogen hat, eine Sammlung mit erotischer Lyrik von „Dichterfürsten“ herauszugeben und welcherart seine Quellen sind.

Der vor allem durch seine Mitwirkung in der ARD-Serie „Rote Rosen“ bekannte Film- und Theaterschauspieler Frederic Böhle wird einige der Proben aus „Närrchen, sey nicht spöde“ zum Besten geben.

Foto: Enno Schramm

Der Titel der im Berliner Verlag Walde+Graf erschienenen Auswahl geht auf den Österreicher Aloys Blumauer zurück, der sich in schöner Gesellschaft mit Bürger, Fleming, Goethe, Heine, Klabund, Lessing, Ringelnatz, Schiller, Wedekind und vielen anderen befindet.

Buchverkauf

Der Eintritt ist frei.

Gemeinschaftsveranstaltung mit den Leipziger Städtischen Bibliotheken

Für diese Veranstaltung gibt es keine Projektförderung des Kulturamtes, wir bitten um Spenden.

Verlagsankündigung:

Auch den großen Dichtern deutscher Sprache war nichts Menschliches fremd – schon gar nicht die Liebe, die Lust und die Leidenschaft. Davon zeugen die erotischen Verse vom größten unserer Dichter, Johann Wolfgang von Goethe oder Heinrich Heines verspielt erotische Gedichte. Aber kennen Sie auch die erotischen Seiten von Autoren wie Wieland, Herder, Schiller,
Novalis, Mörike oder Wilhelm Busch. Kennen Sie Le Pansif, Celander oder Blumauer? Oder die erotischen Verse expressionistischer Lyriker? Nein? Dann lernen Sie sie jetzt kennen.
Die vorliegende Auswahl enthält 170 erotische, teils derb-drastische, oft witzige Gedichte von zahlreichen Lyrikern vom Barock bis hin zu Ringelmatz und Klabund.

  • Gebundene Ausgabe: 172 Seiten
  • Verlag: Walde + Graf Verlagsagentur und Verlag, Berlin 2018
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3946896219
  • ISBN-13: 978-3946896210
  • Größe: 17,7 x 2,2 x 22,2 cm
  • Preis: 18 €
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Ein Buch zum Elsterstausee erscheint

foto: kühn „leipzig-knauthain / stausee“ Quelle: Pro Leipzig

06.12.2018
19:00 - 20:45

Ein Buch zum Elsterstausee erscheint

Gemeindehaus der Kirchgemeinde Knauthain,
Leipzig, Seumestraße 129

„DIE BEWEGTE GESCHICHTE DES ELSTERSTAUSEES IN EINEM BUCH!“- die auch ein Kapitel der illegalen Lyriklesung im Sommer 1968 enthält

Der Leipziger Elsterstausee ist Geschichte. Wo einst Wellen spielten, Badende sich vergnügten, Segel gesetzt, die „Immer bereit“ in See stach und bis zu 300 Tonnen Karpfen (jährlich!) abgefischt wurden, dort liegt heute eine weite, trockene Ebene, in der Schafe und Ziegen weiden. Der See war wohl einer zu viel im Leipziger Neuseenland. Er wurde aufgegeben, trotz umfangreicher Anstrengungen für seinen Erhalt, trotz der Tatsache, dass er der erste und für
Jahrzehnte auch der einzige Ort in und um Leipzig war, an dem maritime Träume ausgelebt werden konnten.

Das Buch erzählt erstmals umfassend die facettenreiche Geschichte des Leipziger Elsterstausees, begleitet von fast 240 bisher unveröffentlichten Abbildungen.
Umfang 168 Seiten mit ca. 240 farbigen Abbildungen,
Format 22 x 28 cm, Festeinband
Herausgeber: Förderverein Elsterstausee und Pro Leipzig e.V.
ISBN 978-3-945027-30-1 24,00 Euro

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Sonderausgabe „Worthaft“ wird in Dresden präsentiert

Worthaft. Texte politischer Gefangener. Sonderheft 2018 Poesiealbum neu

05.12.2018
17:00 - 20:00

Sonderausgabe "Worthaft" wird in Dresden präsentiert

Gedenkstätte Bautzner Straße Dresden,
01099 Dresden, Bautzner Straße 112a

Zu einem „Abend der Begegnung“ für Verfolgte und Inhaftierte der kommunistischen Diktatur in Sachsen 1945 – 1989 lädt am

5. Dezember 2018

in der Zeit von 17:00 bis 20:00 Uhr die Gedenkstätte Bautzner Straße in Dresden ein.

Erinnert wird an diesem Tag an die Besetzung der Dresdner Bezirksverwaltung des MfS 1989 durch Dresdner Bürger.

Nach der Begrüßung durch Dr. Herbert Wagner, Vorsitzender des Trägervereins, und Dr. Nancy Aris, Stellvertretende Sächsische Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, stimmt eine Lesung aus der Poesiealbum neu-Sonderausgabe „Worthaft. Texte politischer Gefangener“, herausgegeben von Ralph Grüneberger, in den Abend ein.

Prof. Dr. Gerhard Kreysa stellt anschließend anhand eines eigenen Films seine persönliche Auseinandersetzung mit dem ersten Tag seiner Inhaftierung vor. Der Film soll Betroffene dazu anregen, selbst nach individuellen Wegen der Aufarbeitung zu suchen. Es ist geplant, diese Arbeiten in einer Ausstellung zu präsentieren, die in einem Jahr in der Gedenkstätte Bautzner Straße eröffnet werden soll.

Anmeldungen zur Teilnahme werden bis zum bis zum 30. November 2018 erbeten, telefonisch oder per E-Mail.

Kontakt:

Dr. Christine Bücher
Gedenkstätte Bautzner Straße Dresden

Öffentlichkeitsarbeit

Bautzner Straße 112a
01099 Dresden

Tel.: 0351 899 60 442

Mobil: 0173 97 68 38 2

E-Mail: christine.buecher@bautzner-strasse-dresden.de

Im Foyer der Gedenkstätte wurde von Juni-August d.J. die Wanderausstellung der GZL „gegen den strom. Schriftsteller und der Prager Frühling in Leipzig“ gezeigt.

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Leipzig-Lieder und -Gedichte

Anna Fey bei der Neuaufführung im November 2017 Foto: Gerhard Weber

17.11.2018
18:00 - 19:30

Leipzig-Lieder und -Gedichte

Mendelssohn-Haus,
Leipzig, Goldschmidtstraße 12

mit Anna Fey (Gesang),

Ralph Grüneberger (Gedichte, Liedtexte),

Peter Blazeowsky (Kontrabass),

Walter Thomas Heyn (Gitarre, Kompositionen),

Henri Kühnert (Violine)

 

Zu hören sind Auszüge aus dem „Leipziger Liederbuch 1987/2017“ und dem Lyrikband „Mit Mick Jagger in Plagwitz. Leipzig-Gedichte“ sowie neue unveröffentlichte Leipzig-Gedichte.

Abendkasse 12,00 €

Vorverkauf bei Musik-Oelsner, Schillerstr. (ab 19.10.18): 10,00 €

Veranstaltung im Rahmen der Delegiertenkonferenz der Tonkünstler Deutschlands –

gefördert von der LEIPZIGSTIFTUNG und vom Kulturamt der Stadt Leipzig

Achtung geänderte Anfangszeit: 18 Uhr, Einlass ab 17.45 Uhr.

Foto: Anna Fey (Fotograf Gerhard Weber)

 

 

 

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ZWIE SPRACHE zu Peter Härtling

© juergen-bauer.com juergen.bauer.photographie@t-online.de

15.11.2018
19:30 - 21:00

ZWIE SPRACHE zu Peter Härtling

Literaturhaus Leipzig, Haus des Buches,
Leipzig, Gerichtsweg 28

Am 13. November dieses Jahres wäre Peter Härtling, bis zu seinem Tode im Juli 2017 Ehrenmitglied der Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik, 85 Jahre alt geworden.

Ihm ist diese ZWIE SPRACHE gewidmet.

Prof. Dr. Burckhard Dücker aus Heidelberg, 1983 Autor der ersten Peter Härtling-Monographie in der Reihe „Autorenbücher“, spricht über sein Verhältnis zu dem Lyriker und Romancier und über Härtlings Werk und Wirkung.

Der Schauspieler, Sänger und Moderator Axel Thielmann liest Prosa und Lyrik von Peter Härtling.

Literaturgeschichtlich gehört Peter Härtling zu den modernen Klassikern. Mit seinen autobiographisch und biographisch angelegten Erzähltexten, seiner umfangreichen Kinderliteratur, seinen essayistisch-publizistischen, literaturkritischen und -theoretischen Veröffentlichungen ist er in allen Textsparten vertreten. Besonders erfolgreich sind seine biographischen ›Annäherungen‹ an Dichter und Komponisten. Er hat zahlreiche Interviews gegeben, häufig mit Musikern kooperiert, Rundfunksendungen moderiert, Poetikvorlesungen gehalten, am Deutschunterricht in Schulen teilgenommen, in der Jury des Härtling-Preises mitgearbeitet, zahlreiche Preise und Auszeichnungen erhalten. Viele Schulen tragen seinen Namen. Auch hat er sich durchgehend für  ›vergessene Autoren‹ eingesetzt. Thematisch gerahmt ist sein Werk durch Leitbegriffe wie Erinnerung, Annäherung, Wandern, Fremdheit, Flucht, Suche nach Heimat. Immer wieder gestaltet er seine regionalgeschichtlichen Erfahrungen vor allem mit Württemberg, Niederösterreich, Böhmen, aber auch mit Dresden und Frankfurt. Daneben kommen aktuelle Fragen wie die von Windkraft, Krieg, Integration, medizinischer Versorgung nicht zu kurz.

Burckhard Dücker lehrt Neuere Deutsche Literaturwissenschaft am Germanistischen Seminar der Universität Heidelberg. Forschungsschwerpunkte sind Ritualwissenschaft und -geschichte, Literaturpreise, -festivals und -förderungen sowie deutsche Literatur- und Kulturgeschichte vom achtzehnten Jahrhundert bis in die Gegenwart mit zahlreichen Veröffentlichungen (Monographien, Editionen, Artikel, Rezensionen usw.). Mehrere Veröffentlichungen zu Texten Peter Härtlings, zwei Interviews mit Härtling, Gastdozenturen an Universitäten in Frankreich und China.

Eintritt: 4 EUR, ermäßigt 3 EUR – Karten an der Abendkasse

Gemeinschaftveranstaltung der Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik mit dem Kuratorium Haus des Buches – gefördert vom Kulturamt der Stadt Leipzig.

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„Worthaft“-Präsentation in Gedenkbibliothek Berlin

Gedenkbibliothek

23.10.2018
18:00 - 20:00

"Worthaft"-Präsentation in Gedenkbibliothek Berlin

Die Gedenkbibliothek zu Ehren der Opfer des Kommunismus,
Berlin, Nikolaikirchplatz 5

Nach „Immer schneller. Schülergedichte“ (2012) und „Gedichte von Welt. Leipzigs Partnerstädte“ (2014) erscheint mit „Worthaft. Texte politischer Gefangener“ die 3. Sonderausgabe der Zeitschrift „Poesiealbum neu„.  Sie vereint Lyrik, Liedtexte, Prosa, Publizistik sowie umfangreiche Informationen zu den 50 Autorinnen und Autoren dieser Ausgabe.

An diesem Abend werden einige der Autorinnen und Autoren bzw. ehemalige politische Häftlinge dabei sein und ihren Beitrag für die Sonderausgabe lesen.

Zu Beginn der Veranstaltung wird der Herausgeber Ralph Grüneberger die Entstehungsgeschichte dieser Sonderausgabe kurz umreißen. Nur soviel: Die Idee zu dieser Sammlung entstand 2013 an eben diesem Ort.

Ihre Mitwirkung zugesagt haben bisher: Gerhard Bause, Heinz-Martin Benecke, Karl-Heinz Bomberg, Siegmar Faust, Rainer Schottländer (Stand 15.10.18).

Eintritt frei

 

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20 Jahre LEIPZIGER LYRIKBIBLIOTHEK

18.10.2018
18:00 - 20:00

20 Jahre LEIPZIGER LYRIKBIBLIOTHEK

Stadtbibliothek Leipzig,
Leipzig, Wilhelm-Leuschner-Platz 10-11

Lesung mit Thomas Böhme, Rosa Domascyna, Ina Gille, Peter Gosse, Ralph Grüneberger, Kerstin Hensel und Angela Krauß

Musik: Frank Liebscher, Saxophon

Für den 2. Teil des Abends ist eine Überraschung vorgesehen.

Eintritt frei

Gemeinschaftsveranstaltung der GZL und der Leipziger Städtische Bibliotheken

 

LEIPZIGER LYRIKBIBLIOTHEK – ein Abriss ihrer Geschichte

Etwa 30 Bücherkisten überließ der Gründer der Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik, Gerhard Oberlin, 1995 dem Lyrikkabinett München, nachdem das Experiment „Tübinger Lyrikbibliothek“ am Holzmarkt nach 5 Monaten gescheitert war. Glücklicherweise war dieser Bestand noch nicht von den Leihnehmern eingearbeitet worden und konnte so, nach Bezahlung der Lager- und Versandgebühren, 1998 nach Leipzig „überführt“ werden. Hier konnte im November desselben Jahres die LEIPZIGER LYRIKBIBLIOTHEK mit bis dahin rd. 800 in den Katalog aufgenommenen und eingestellten Titeln eröffnet werden. Dank der seinerzeit möglichen Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen konnte der „Münchner Lagerbestand“ von etwa 4.200 Exemplaren bis zum Jahre 2000 erfasst und katalogisiert werden.

Heute …

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Sommerabend mit Ringelnatz: »Ich bin so knallvergnügt erwacht«

25.08.2018
18:00 - 20:00

Sommerabend mit Ringelnatz: »Ich bin so knallvergnügt erwacht«

Botanischer Garten,
Leipzig, Linnéstr. 1

mit Tina-Nicole Kaiser und Jürgen Wegscheider

Die beiden Schauspieler präsentieren in ihrer szenischen Lesung Einblicke in das Leben des Dichters und mischen Heiteres und Ernstes.

„Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt“ – nach diesem Motto des beliebten Schriftstellers, Kabarettisten und Malers Joachim Ringelnatz präsentieren die beiden Schauspieler Tina-Nicole Kaiser und Jürgen Wegscheider in ihrer szenischen Lesung „Ich bin so knallvergnügt erwacht“ Einblicke in das Leben von Joachim Ringelnatz und seinem feinsinnigen Humor. Dabei mischen sich Heiteres und Ernstes auf humoristische Weise. Anhand seiner Biographie werden viele ausgesuchte Werke des Meisters des Sprachwitzes zu hören sein – mal unverblümt, mal komisch, mal melancholisch, mal nachdenklich

Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik, Förderkreis des Botanischen Gartens

Eintritt (einschließlich Imbiss in der Pause): 14 € / ermäßigt u. Vorverkauf 12 € (Vorverkauf ab 16. Juli an der Kasse vom Botanischen Garten)

Einlass ab 17 Uhr inkl. Besichtigung des Gartens und der Gewächshäuser (z.B. des einmaligen restaurierten Viktoriahauses)

Reservierungen richten Sie bitte bis zum 10. August schriftlich an kontakt@lyrikgesellschaft.de

Foto: © Botanischer Garten der Universität Leipzig

Informationen zum RingelnatzSommer 2018 in Wurzen vom 4.-12. August finden Sie hier: Flyer FinalRingelnatzSommer 2018

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Förderer und Partner

Förderer


Kulturamt
der Stadt Leipzig

Kuratorium Haus des Buches e.V.

Partner

Bührnheims
Literatursalon
Die Gesellschaft für
zeitgenössische Lyrik e.V.
ist seit 1995 Mitglied in der
1986 gegründeten
Arbeitsgemeinschaft
literarischer
Gesellschaften und
Gedenkstätten e.V.