„FÜNFZIG/FÜNFUNDZWANZIG“ – Ausstellungseröffnung

08.12.2017
17:30 - 19:00

„FÜNFZIG/FÜNFUNDZWANZIG“ - Ausstellungseröffnung

Stadtbibliothek Leipzig,
Leipzig, Wilhelm-Leuschner-Platz 10-11

„FÜNFZIG/FÜNFUNDZWANZIG“- 8. Dezember 2017 bis 3. März 2018

Grußwort: Dr. Skadi Jennicke, Kulturbürgermeisterin

Einführung: Ralph Grüneberger

Gesprächsrunde mit Siegmar Faust, Lutz Rathenow u. Andreas Reimann

Moderation: Stefan Kabisch

 

Die Stauseelesung 1968

 Im Sommer 1968 initiierte der Bootsfahrergehilfe Siegmar Faust eine Lesung auf dem Leipziger Elsterstausee. Die Lesung in den Abendstunden des 26. Juni war nicht angemeldet und verstieß damit bereits gegen die Rechtsauffassung der DDR. Zu den etwa 30 Teilnehmern bzw. Gästen der Lesung gehörten Gert Neumann, Andreas Reimann, Heidemarie Härtl, Bernd-Lutz Lange, Dietrich Gnüchtel. Faust eröffnete die Lesung mit Auszügen aus dem Parteiprogramm der Kommunistischen Partei der Tschechoslowakei. Gelesen wurden danach poetische Texte der Teilnehmer Kristian Pech, Siegmar Faust und Friederike Techel. Erstmals trug auch Wolfgang Hilbig, außerhalb des Zirkels schreibender Arbeiter „Heinz Rusch“, Gedichte von sich vor.

Über die Lesung an Bord der MS „Immer bereit“ berichtete der Informant der Staatssicherheit (IM „Kretschmar“), der allerdings nicht anwesend war und die Veranstaltung im Nachhinein protokollierte. Mit der unterschiedlichen Einschätzung der Folgen diese Lyrik-Lesung  befasst sich der Dokumentarfilm „In jenem beharrlichen Sommer …“ von Ralph Grüneberger und Gerhard Pötzsch, der am 1. März 2018 um 19 Uhr in der Stadtbibliothek gezeigt wird.

Die Lesenden von 1968, das „Poesiealbum“ aus dem Verlag Neues Leben, das „Poesiealbum neu“ der Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik

Die FÜNFZIG bezieht sich zum einen auf die Lesung an Bord des Motorschiffes „Immer bereit“. Die FÜNFZIG bezieht sich aber auch gleichermaßen auf das ab 1967 monatliche  Erscheinen von nationaler wie internationaler „Lyrik im Westentaschenformat“ namens „Poesiealbum“, deren erste Nummer Bertolt Brecht galt. 1990 musste der Verlag Neues Leben die Veröffentlichung der Reihe aus wirtschaftlichen Gründen einstellen. 17 Jahre später bewirkte Bernd Jentzsch, ermuntert von dem Bestreben der Lyrikgesellschaft, die Fortsetzung der Reihe im Märkischen Verlag Wilhelmshorst.

Die FÜNFUNDZWANZIG wiederum bezieht sich auf die von Gerhard Oberlin vor 25 Jahren in Tübingen gegründete Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik, deren Schirmherrschaft Karl Krolow übernommen hatte und die ihren Sitz Ende 1996 nach Leipzig verlegte, nachdem Ralph Grüneberger im Oktober zum Ersten Vorsitzenden gewählt worden war.

Die FÜNFUNDZWANZIG bezieht sich außerdem auf die von Ralph Grüneberger 2005/2006 initiierte Wiederbelebung des „Poesiealbum[s]“, deren 1. Ausgabe als „Poesiealbum neu“ im Frühjahr 2007 erschienen ist und vornehmlich Gedichte von Ehrenmitgliedern der Lyrikgesellschaft vereinte. Indessen liegen 24 Ausgaben,  2 Sonderausgaben, 3 Hörbücher sowie 2 DVDs mit Poetry Clips nach Gedichten aus dem „Poesiealbum neu“ vor. Und die Nummer 25 mit Gedichten zum Thema „Glück“, die im März 2018 erscheinen wird, ist in Vorbereitung, desgleichen eine DVD mit Gedichtfilmen zu der Ausgabe „Tugenden & Sünden“ des „Poesiealbum neu“.

Dass sowohl Siegmar Faust, Wolfgang Hilbig, Bernd-Lutz Lange und Andreas Reimann Autoren der Zeitschrift „Poesiealbum neu“ sind, lässt auf schöne Weise ein Bindeglied zwischen FÜNFZIG/FÜNFUNDZWANZIG entstehen.

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Verfilmte Gedichte zu des Menschen Tugenden & Sünden

Tugenden & Sünden

Poesiealbum neu: Tugenden & Sünden Titelbild: Rosa Loy / © VG Bild-Kunst

27.11.2017
17:00

Verfilmte Gedichte zu des Menschen Tugenden & Sünden

DOMFORUM,
Köln, Domkloster 3

Nur wenige Tage nach der Auszeichnungsveranstaltung in Leipzig werden im
DOMFORUM Köln am 27. November 2017, 17.00 Uhr, preisgekrönte Gedichtfilme aus dem
Wettbewerb „Tugenden & Sünden“ der Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik (GZL) gezeigt.
Zu den Einsender(inne)n des Wettbewerbs gehört die Künstlerin Beate Gördes aus Köln,
sie hat ein Gedicht der Kölner Autorin Christine Graf zum Ausgangspunkt
ihres Poetry Clips gewählt. Die gleichfalls in Köln ansässige Künstlerin Ria Gerth beteiligte
sich an dem Filmwettbewerb mit der Umsetzung des Themas „Schlangenbiß“ des Autors Peter Reik.

Insgesamt meldeten sich Videokünstler aus 6 Ländern für den den 3. Gedichtfilm-Wettbewerb
der Internationalen Lyrikgesellschaft an. Am 24.November 2017 werden die Preisträgerfilme
öffentlich bekannt gegeben und kurz darauf in der Medienstadt Köln vom
Initiator des Wettbewerbs, dem Vorsitzenden der GZL Ralph Grüneberger, präsentiert.

Eintritt frei / Einlass ab 16.45 Uhr

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Tugenden & Sünden / Poetry Clips + AUKTION

23.11.2017
18:00 - 21:00

Tugenden & Sünden / Poetry Clips + AUKTION

Literaturhaus Leipzig, Haus des Buches,
Leipzig, Gerichtsweg 28

ABEND DER GROSSEN NAMEN: Autographen von 5 Literatur-Nobelpreisträgern!

Hermann Hesse, Günter Grass, Herta Müller, Tomas Tranströmer und Bob Dylan

Besichtigung und Ausgabe von Bieterkarten ab 18 Uhr

Vorführung von ausgewählten Gedichtfilmen ab 19 Uhr

Versteigerung ab 19.30 Uhr

25 Jahre Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik e.V.

Zugunsten unserer Gedichtfilm-Projekte bieten wir Kunstobjekte und Autographen zur Versteigerung sowie auf einem Büchertisch signierte Bücher bzw. Kunstbände von hochkarätigen Autorinnen und Autoren bzw. bekannten Künstlerinnen und Künstlern an. Zu ihnen zählen Volker Braun, Peter Härtling, Wolfgang Hilbig, Hennig Mankel, Sarah Kirsch, Karl Krolow, Rosa Loy, Marcel Reich-Ranicki, Wolfdietrich Schnurre, Klaus Staeck, Eva Strittmatter, Roy Stuart, Norbert Wagenbrett und Martin Walser.

Aufgerufen werden zum einen hochwertige gerahmte Drucke von Marc Chagall, George Grosz, A.R. Penck, Pablo Picasso, Holzschnitte von Conrad Felixmüller, Erich Heckel, Kurt Mühlenhaupt und Emil Nolde sowie zum anderen Autographen von Durs Grünbein, Ulla Hahn, Günter Kunert, Reiner Kunze, Bernd-Lutz Lange/Tom Pauls, Neo Rauch, Helmut Richter und Jan Wagner, desgleichen originalgrafische handsignierte Kunstwerke von Manfred Degenhardt, Sighard Gille, Robert Hartmann, Rainer Herold, Karl Oppermann, Jörg Villmov sowie das Gemälde „Blaue Nacht“ von Angelika Rochhausen. Spezielle Konvolute, die wir zusammengestellt haben, bieten zudem einige Überraschungen.

Die Angebote stellen wir 7 Tage vor der Auktion als PDF zum Download bereit. Ferngebote richten Sie bitte mit Angabe Ihres Namens, Ihrer Anschrift, E-Mail-Adresse und Ihrer Telefonnummer bis spätestens 23.11.17 (11 Uhr) an lyrikgesellschaft@web.de

Herzlich gedankt sei allen Künstlerinnen und Künstlern, Autorinnen und Autoren, welche uns sowohl bei der 1. Auktion im Februar, bei dieser 2. Auktion am 23. November 2017 und bei der für den Sommer 2018 geplanten 3. Auktion mit ihren Kunstspenden, Katalogen und Autographen unterstützt haben bzw. das noch tun wollen.

Bücher zum Kauf: Angebot_Bücher 23.11.17

Kunst zum Ersteigern: Auktionsobjekte23111_Liste1-

Handgeschriebene Gedichte und signierte Bücher gegen Gebot: Autographen und Lyrik gegen Gebot_Liste2

Bitte beachten Sie unsere Versteigerungsbedingungen; hier zum Download: Versteigerungsbedingungen der Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik

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ZWIE SPRACHE – Zwei Stimmen – Zwei Schreibweisen – Zwei Temperamente

04.11.2017
19:00

ZWIE SPRACHE - Zwei Stimmen - Zwei Schreibweisen - Zwei Temperamente

Haus des Buches / Literaturhaus Leipzig,
Leipzig, Gerichtsweg 28

 

Der Leipziger Liedermacher Ralph Schüller, gebürtiger Thüringer, und der von der Egelner Mulde in Sachsen-Anhalt stammende, nunmehr im Erzgebirge Wurzeln schlagende Lied-Poet Olaf Stelmecke stellen sich und einander vor.

Stellmäcke – Liedermacher, Musiker, Autor, Schauspieler – Leute, Leute, dass man dies noch erleben darf und unbedingt muss!  Wie wunderbar da die Sonne aufgeht und ein Kerl aus der scheinbaren Provinz in unseren grauen Städten auftaucht, dass es nur so scheppert, dass es klingt und summt und uns freut! Der hat was zu singen, zu spielen und zu erzählen in diesen Zeiten. Der ist einfach da und zaubert uns einen Regenbogen auf den Griesgram, der es in sich hat. Aufgepasst, Ihr Ohren und Augen! Hut ab und Hut auf! Willkommen Stellmäcke!
Ralph Schüller

Wie sein „Briefkasten, der hat den Mund immer offen…“, staune auch ich noch immer. Zunächst lernte ich den erstaunlichen Menschen Ralph Schüller kennen – er half mir nach einem Konzert, Technik und Instrumente zum Auto tragen. Zuhause dann staunte ich über die Arbeiten des Grafikers, als ich seine neue CD „Sterne hoch“ betrachtete und das von ihm gestaltete Heft mit den Texten durchblätterte: graphisches Linieament, Pinselduktus, Fotocollagen im Spannungsfeld. Seine Verse schließlich sind selbst ständige Ausrufe des Erstaunens, immer wieder Fragezeichen, maßlose Neugier und Sehnsucht. Da erstaunt es wenig, dass Ralph Schüller sich auch der Musik bedient: Seiner unbändigen Lust am Leben und seiner Verzweiflung am Zustand der Welt Ausdruck zu geben, bedarf es ohne Zweifel all seiner Künste: der Hilfsbereitschaft, der grafischen Malerei, der Lyrik und der Musik.
Olaf Stelmecke alias Stellmäcke

Einen Vorgeschmack auf die ZWIE SPRACHE bietet der Besuch der Webseiten. Hier lernt man den hintersinnigen Humor der beiden Lebens- und Vortragskünstler kennen, des gilt auch für Hörproben auf youtube:
http://www.ralphschueller.de/
http://www.stellmaecke.de/

Begrüßung: Ralph Grüneberger

Einlass: ab 18.30 Uhr

Eintritt: 5,- / 4,- EUR  (Karten gelten auch für die Lese-Gala)

…………………………………………………………………………………………………….

 Eine von dann 24 Ausgaben, 2 Sonderausgaben sowie Hörbüchern+DVDs

Ab 21 Uhr: Lese-Gala

»Poesiealbum und Poesiealbum neu, gegründet 1967 und 2007«

Moderation: Stefan Kabisch

Beide Poesiealben haben Sammlerstatus. Vom »Poesiealbum neu« liegen 24 reguläre und 2 Sonderausgaben vor, in denen nationale und internationale Dichtung von weit mehr als 500 Lyrikerinnen und Lyrikern vereinigt ist.

Ein Treffen von Sammlern, Lesern und Autoren (m/w), die mit uns 25 Jahre Lyrikgesellschaft feiern. Achtung, wir bieten eine Lyrikband-Tombola ohne Nieten!
Und mit einem sagenhaften Hauptgewinn – lassen Sie sich überraschen.

Eintritt: 3,- / 2,- EUR

Veranstaltungen der Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik e. V.; gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und das Kulturamt der Stadt Leipzig

Foto von R. Schüller: Dietmar Hösel

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Leipziger Liederbuch 1987/2017 in der Alten Börse

03.11.2017
19:00

Leipziger Liederbuch 1987/2017 in der Alten Börse

Alte Börse,
Leipzig, Naschmarkt 1

 

mit
Anna Fey, Sängerin u. Sprecherin
Thomas Linke, Sprecher
Peter Blazeowsky, Kontrabass
René Schulze, Klarinette
Walter Thomas Heyn, Gitarre, Kompositionen und musikalische Leitung
Ralph Grüneberger, Einführung

Neuaufgeführt wird in einer erweiterten Fassung das von Ralph Grüneberger und Walter Thomas Heyn geschriebene „Leipziger Liederbuch“, das ein Stück Liedkunst und gleichermaßen Zensurgeschichte in der DDR darstellt.

„Das Leipziger Liederbuch, auf dessen vielfache Aufführung wir aus sind, ist kein getöntes Leipzig-Bild. Als Stadtführer wird es nicht zu gebrauchen sein. Wenngleich es von „Leipzig am Rand“, den Tagebauen und Tagebaurestlöchern, über O5 oder W33 mitten ins Zentrum führt: in die dicke Luft, unter den „Blaugelben Himmel“ von Leipzig“, formulierten die Text- und Ton-Autoren des Liederbuches Ralph Grüneberger und Walter Thomas Heyn bei der Ankündigung 1987. Aufgrund der kritischen Texte wurde dem „Leipziger Liederbuch“ nur eine vollständige Aufführung im Gewandhaus zu Leipzig möglich sowie eine Teilaufführung in der Alten Handelsbörse. Beides waren geschlossene Veranstaltungen für ein ausgewähltes Publikum. Fast auf den Tag genau nach 30 Jahren ist das „Leipziger Liederbuch“ am 3. November in einer Neufassung in der Alten Börse am Naschmarkt nun erstmals für alle Chanson-Liebhaber  zu erleben.

Buchpremiere „Leipziger Liederbuch“ – bis zum 31.10.17 besteht die Möglichkeit für Interessenten, das gebundene Buch mit Gedichten, Liedern, Notenbildern, Fotografien und Dokumenten inkl. 2 CD zum Subskriptionspreis von
20 € verbindlich vorzubestellen, danach kostet es 24,90 €.

Buchbestellungen bitte schriftlich (Angaben zur Adresse im Impressum).

Eintritt 10 € / Vorverkauf 8 € (Vorverkauf ab 5.10.17)

Einlass ab 18.30 Uhr

Vorverkaufsstellen:

Stadtgeschichtliches Museum: Shop im Alten Rathaus und Böttchergäßchen 3 / M. OELSNER, Schillerstr. 5 (Tel. 0341-9605656) / Buchhandlung „Südvorstadt“, Karl-Liebknecht-Str. 126

Wir danken für die Förderung der Stadt- und Kreissparkasse Leipzig, dem Kulturamt der Stadt Leipzig
und der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen. Unterstützung erhalten wir vom Stadtgeschichtlichen Museum und der Buchhandlung „Südvorstadt“.

 

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Lesung & Musik in der Orangerie

27.10.2017
18:00 - 20:00

Lesung & Musik in der Orangerie

Botanischer Garten,
Leipzig, Linnéstr. 1

Leipziger Literarischer Herbst: APFEL-FEIER

„Auch wenn ich wüsste, dass morgen die Welt zugrunde geht,

würde ich heute noch einen Apfelbaum pflanzen.“ Martin Luther

 

Lesung & Musik in der Orangerie

mit Steffi Böttger, Ralph Grüneberger, Axel Thielmann und Martin Hoepfner

am 27. Oktober 2017, Beginn 18 Uhr / Einlass ab 17.30 Uhr

 

Vorgestellt wird die Herbstausgabe der Zeitschrift „Poesiealbum neu

mit dem Titel „Steinbrech. Gedichte zu Pflanzen“ – dazu gibt es

Apfelspalten, Apfelsaft, Apfelwein, Apfelschnaps, Apfelkuchen, Apfelknacker,

alles in dosierter Form.

 

Ort: Botanischer Garten der Universität Leipzig, Linnéstr. 1

Eintritt 9,50 € / ermäßigt und im Vorverkauf 8 € (ab 3.10. an der Kasse des Botanischen Gartens)

Gemeinschaftsveranstaltung der Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik e.V. mit dem Botanischen Garten der Universität Leipzig im Rahmen des 21. Leipziger Literarischen Herbstes, gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und vom Kulturamt der Stadt Leipzig

 

Kartenreservierungen nehmen wir ab 1.10. schriftlich unter kontakt@lyrikgesellschaft.de

oder auf dem Postwege entgegen; die Abholung der Karten kann vereinbart werden (bitte Festnetz-Nummer oder E-Mail-Adresse angeben).

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ZWIESPRACHE mit Volker Braun und Peter Gosse

06.04.2017
19:30

ZWIESPRACHE mit Volker Braun und Peter Gosse

Literaturhaus Leipzig, Haus des Buches,
Leipzig, Gerichtsweg 28

6. April 2017: ZWIE SPRACHE
Zwei Stimmen – zwei Schreibweisen – zwei Temperamente

Lesung & Gespräch mit Volker Braun und Peter Gosse

Begrüßung:  Ralph Grüneberger

Ort: Haus des Buches, Literaturcafé
Beginn: 19.30 Uhr / Einlass ab 19.00 Uhr
Kartenreservierungen richten Sie bitte bis spätestens 5.4.17 per E-Mail an:

Volker Braun und Peter Gosse

Foto: Christine Zander

Mit Volker Braun und Peter Gosse bestreiten zwei Mitglieder der Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik diese ZWIE SPRACHE. Zwei Dichter, die seit Jahrzehnten freundschaftlich verbunden sind, einander achten und wertschätzen und, das macht Freundschaft unter Kollegen aus, den Zustand und das Werk des jeweils anderen wahrnehmen. Bereits zu Zeiten, als die gleichermaßen öst- wie westlich daherkommende Lyrikwelle, die junge deutsche Republik erreichte, standen sie gemeinsam auf der Bühne.
An diesem Abend werden sie das Gemeinsame und das Unterscheidbare  darzustellen wissen. Die Bemerkungen zueinander bieten eine Kostprobe:

Peter Gosse, hochqualifizierter Physiker, spannt gleichwohl auf Lyrik um. Ein Stromstoß von 500 Volt für die Dichtung; russische Sinnlust verlötet mit „sächsischem Welternst“, Telegraphendrähte zwischen Traditionen. Er hatte den Draht und zieht ihn bis heute, meisterlich. (Volker Braun)

Volker Brauns unverwandt-verwandter Scharfblick auf die Verhältnisse. Zuzeiten, vor 68 und ums gorbatschowsche 89, warfen die ihm Augen, lustverheißend. Nun zornröchelt, von obszöner Kapital-Gefräßigkeit verworfen, die erdweite Gattungsgemeinde: aus ihrem berufensten Mund. (Peter Gosse)

Einen musikalischen Rahmen zieht der Musiker und Hochschullehrer Frank Liebscher mit Johann Sebastian Bachs Suiten für Cello, die er auf dem Saxophon zelebriert.
Hier schon ein Vorgenuss: http://www.frank-liebscher.de/hoerbeispiele/

Frank Liebscher

Frank Liebscher

Eintritt 5,-/4,- EUR ermäßigt (die Ermäßigung gilt für Schüler, Studierende, Inhaber des Leipzig-Passes und Mitglieder der GZL)

Die Veranstaltung wird gefördert durch das Kulturamt der Stadt Leipzig.

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Print-Premiere zur Leipziger Buchmesse – Poesiealbum neu: „Resonanzen“

25.03.2017
18:00

Print-Premiere zur Leipziger Buchmesse - Poesiealbum neu: "Resonanzen"

Gohliser Schlößchen,
Leipzig, Menckestr. 23

POESIEALBUM NEU: „Resonanzen“ – Lyrik und Notate zur Wirkung der Wissenschaft 
am 25. März 2017 im Gohliser Schlösschen, Menckestraße 23, Beginn 18.00 Uhr;

Gemeinschaftsveranstaltung mit der Universität Bremen, Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften

Poesiealbum neu Resonanzen

Titelbild unter Verwendung einer Farbgrafik von Hans-Joachim Schwarz

Zu hören sind Gedichte und Notate, die ethischen Fragen der naturwissenschaftlichen Forschung nachgehen sowie die Auseinandersetzung mit Denkweisen der Naturwissenschaften suchen oder das Zurechtfinden in unserer technisch-naturwissenschaftlich veränderten Umwelten thematisieren – und dies verbunden mit besonderen musikalischen Klängen.

Lesende:
Judith Beck, Freiburg im Breisgau
Georg Oswald Cott, Braunschweig
Katia Sophia Ditzler, Leipzig
Patricia Falkenburg, Pulheim

Mathias Groll, Bremen
Ralph Grüneberger, Leipzig
Nikola Huppertz, Hannover
Manfred Klenk, Mannheim
Michael Koch, Jena

Ute Paul, Geinsheim
Jutta Pillat, Leipzig
Franziska Röchter, Verl
Jörn Sack, Berlin
Barbara Schaffeld, Lilienthal
Wolfgang Stock, Biberach
Steffen Thiemann, Berlin

Moderation:
Norbert Schaffeld, Universität Bremen

Musik:
Wolfram Dix, Leipzig, Perkussion
Pina Rücker, Leipzig, Klangschalen

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Leipziger Buchmesse 2017 – Tugenden & Sünden. PEN-Autoren lesen

Tugenden & Sünden

Poesiealbum neu: Tugenden & Sünden Titelbild: Rosa Loy / © VG Bild-Kunst

23.03.2017
20:30

Leipziger Buchmesse 2017 - Tugenden & Sünden. PEN-Autoren lesen

Buchhandlung Südvorstadt,
Leipzig, Karl-Liebknecht-Str. 126

mit Tanja Dückers, Dirk-Uwe Becker, Peter Gosse, Ralph Grüneberger, Adel Karasholi und André Schinkel
Musik: Die Lyrischen Saiten
Begrüßung: Josef Haslinger

PEN-Mitglieder präsentieren ihre Gedichte und Lieblingsgedichte aus der Auswahl.

Wie nehmen wir die menschlichen Tugenden und Sünden wahr, im Leben und in der Literatur? 

Oft stehen die menschlichen Tugenden in der Wahrnehmung hinter den Untugenden. Anstand, Redlichkeit, Unbescholten- und Unverdorbenheit haben im Alltag kaum mehr Bedeutung, das gilt nicht minder für Klugheit, Weisheit, Gerechtigkeitssinn, Tapferkeit oder Mäßigung.
Hingegen werden Untugenden wie Wollust, Habgier, Völlerei, Neid, Faulheit usw. in den Medien um vieles eher und öfter aufgegriffen.  Dieser literarisch-musikalische Abend hebt sich davon ab.

23. März. 2017, 20.30 Uhr / Einlass ab 20.15 Uhr (bitte den Kartenvorverkauf nutzen)

Buchhandlung Südvorstadt, Karl-Liebknecht-Str. 126

Veranstalter: PEN-Zentrum Deutschland, Buchhandlung Südvorstadt, Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik

Eintritt: 3,50 €  (2 € davon werden beim Kauf der Sonderausgabe mit Hörbuch angerechnet)

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Lesen – Schreiben – Frieden stiften: Christel Hartinger in memoriam

03.03.2017
18:00

Lesen - Schreiben - Frieden stiften: Christel Hartinger in memoriam

Stadtbibliothek Leipzig,
Leipzig, Wilhelm-Leuschner-Platz 10-11

03.03.17, 18.00 Uhr
Stadtbibliothek Leipzig, Oberlichtsaal, 2. OG

Lesen – Schreiben – Frieden stiften: Christel Hartinger in memoriam

Christel Hartinger

Christel Hartinger
(Foto: privat)

Die Literaturwissenschaftlerin, Friedensaktivistin und Kulturanstifterin Dr. Christel Hartinger (1941-2016) hat sich in vielfacher Weise um die Leipziger Literaturszene und darüber hinaus verdient gemacht.
Die Veranstaltung zeichnet in Lesungen, Musik und Erinnerungen ein Porträt dieser außergewöhnlichen Leipzigerin.

Gemeinschaftsveranstaltung mit den Leipziger Städtischen Bibliotheken und den Nachkommen.
Eintritt: frei

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Förderer und Partner

Förderer


Kulturamt
der Stadt Leipzig

Kuratorium Haus des Buches e.V.

Partner

Bührnheims
Literatursalon
Space-Web
Leipzig
Leipziger
Städtische Bibliotheken
Die Gesellschaft für
zeitgenössische Lyrik e.V.
ist seit 1995 Mitglied in der
1986 gegründeten
Arbeitsgemeinschaft
literarischer
Gesellschaften und
Gedenkstätten e.V.