Poesiealbum neu – Neue Ausschreibung zum Thema „Glück“

  • Veröffentlicht: 30.04.2017 · Zuletzt aktualisiert: 18.05.2017

Ausschreibung der Zeitschrift „Poesiealbum neu“:

Die reguläre Nummer 25 der Zeitschrift „Poesiealbum neu“ wird im Frühjahr 2018 erscheinen und zur Leipziger Buchmesse präsentiert, ihr Thema heißt diesmal „Glück“.

Im Zeitraum 1. Mai 2017 bis 31. Oktober 2017 (Poststempel) schreibt die Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik e.V. im gesamten deutschsprachigen Raum die Beteiligung mit Gedichten in deutscher Sprache am Themenheft „Glück“ aus. Eingesandt werden können bis zu 3 bislang unver-öffentlichte Gedichte, die sich dem Glücksbegriff widmen.
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Erica Natale erhielt den Poesiealbum neu-Preis 2017

  • Veröffentlicht: 20.04.2017 · Zuletzt aktualisiert: 23.04.2017

Den erstmals vergebenen Poesiealbum neu-Preis erhielt Erica Natale für ihr Gedicht „Neue Zeit“ – eines von 100 aus dem Jahrgang 2016 der Zeitschrift Poesiealbum neu.

Die Übergabe des Preises, einer eigens signierten Edelfeder aus dem Traditionshaus Waldmann KG, erfolgte am 19. April 2017 in Bielefeld aus den Händen des Vorstandsmitgliedes Franziska Röchter aus dem nahen Verl.

Die Jury, bestehend aus Dr. Therese Chromik, Dr. Wolfgang Braune-Steininger und Klaus Pankow, begründet die Entscheidung wie folgt: Dieser Text formuliert nur scheinbar die Idylle pur, denn eine „Neue Zeit“ bestimmt längst unsere Gegenwart, schnell und hart. Erica Natale hat in ihrem Gedicht Gänseblümchen in den Mittelpunkt gerückt. Es beginnt im eigentlichen Wortsinn harm-los, friedlich und schön. Aber der Zwang zum Vergleichen und zum Bewerten ist dem Tableau eingeschlossen. Die Blumen, die Gänseblümchen, „treiben im grünen Meer“, sie schwimmen nicht. Ihre beharrliche Ruhe weist sie als „friedliche Inseln des Widerstandes“ aus, die dem Beschleunigungsdruck einer durch auch neue Technologien zunehmend enthumanisierten Zeit gegenhalten.

In Erica Natales Lyrik, zuletzt in ihren Gedichtbänden „Aus fernen Inseln Wind“ (2009) und „Im Garten und anderswo“ (2014) zu lesen, gibt es die Hoffnung im Augenblick, im kleinen wahren Moment der Aufmerksamkeit.

Das Gedicht „Neue Zeit“ wurde in der Ausgabe 2/2016 des Poesiealbum neu mit dem Titel „Tugenden & Sünden“ veröffentlicht.

Die Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik e.V. dankt der Waldmann KG für deren Sponsoring.

Foto oben: Franziska Röchter (l.) übergibt die Urkunde zum Preis an Erica Natale

© Fotos: Karin Lichtenberger-Eberling

Resonanzen. Lyrik & Wissenschaft

Poesiealbum neu Resonanzen

Titelbild unter Verwendung einer Farbgrafik
von Hans-Joachim Schwarz

  • Veröffentlicht: 02.04.2017 · Zuletzt aktualisiert: 28.08.2017

Das Poesiealbum neu 1/2017 ist erschienen

Eingeladen, die Auseinandersetzung mit Denkweisen der Naturwissenschaften und mit Lebensentwürfen von Naturwissenschaftler/innen zu thematisieren, das Zurechtfinden in technisch-naturwissenschaftlich veränderten Umwelten sowie die Diskrepanz zwischen Sinnbedürfnis und technischer Zurichtung von Welt darzustellen,  war der Zuspruch so groß, dass erneut ein Doppelheft entstanden ist. Da sich das seit 2007 erscheinende „Poesiealbum neu“ nicht zu den in Sachsen geförderten Literaturzeitschriften zählen darf, ist dieser größere Umfang vor allem der Universität Bremen zu danken, deren Anregung und Mitwirkung diese Ausgabe ermöglicht hat.
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Die Nachbarin – Gedichtfilm

  • Veröffentlicht: 01.04.2017 · Zuletzt aktualisiert: 02.04.2017

Gedichtfilm des Monats · April 2017

Dieser Poetry-Clip gehört zu den TOP 12 des 1. Gedichtfilm-Wettbewerbes „Worte sind Boote“.
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Die Leguane

  • Veröffentlicht: · Zuletzt aktualisiert: 01.04.2017

Volker Braun (*1939)

Die Leguane

 Sie liegen lässig in den grauen Trümmern
Der Tempelreste, welche sie nicht kümmern.
Während nur ab und an ein Auge klappt!
Steingrau der Leib und kantig wie die Steine
So stemmt sich das auf seine flinken Beine
Zu dem Geschäft, das nach den Mücken schnappt.

Wir Leguane, kommende Geschlechter
Gelagert in den mürben Kassenhallen
Wir sehn die Banken stumm zusammenfallen.
Nicht einmal Zorn, nicht einmal ein Gelächter.
Was ist die Zeit, die Macht? sie ist vermodert
Während des neuen Tages Sonne lodert.

Quelle: Poesiealbum neu, Heft 2/2011: „Konsum & Kommerz“

Sigrid Lichtenberger – Manchmal ist ein Strohhalm viel

Sigrid Lichtenberger – Manchmal ist ein Strohhalm viel

Sigrid Lichtenberger – Manchmal ist ein Strohhalm viel

  • Veröffentlicht: · Zuletzt aktualisiert: 01.04.2017

Empfehlung des Monats · April 2017

Mit einem  Best of präsentiert sich hier die 2016 verstorbene Autorin Sigrid Lichtenberger aus Bielefeld. In der Lyrik einer 1923 geborenen Autorin möchte man fast unbedingt mit antiquierter Sprache und  Zeitzeugenschaft konfrontiert werden. Historisch informative Abbildungen aus strapaziösen Epochen dürften sogar hinter lyrischem Format zurückstehen. All das würde man durchaus akzeptieren. Aber es begegnen dem Leser dieser Gedichtsammlung stattdessen oft eigenwillig moderne, lobunabhängige, äußerst persönliche und auch geistliche Gedichte, die sich fast immer in einer  JETZT-Situation, in einem aktuellen inneren Gespräch befinden.
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